Sonntag, 30. November 2008

Khao Lak


27. November 2008

Reisetag! Es regnet endlich nicht mehr , so dass wir und unser Gepäck trocken am Pier ankommen. Der Anblick der von Ko Samui ankommenden Passagiere ist allerdings dann wenig ermutigend. Ebenso wenig die Tatsache, dass sofort an alle Spucktüten verteilt werden. Stefan konzentriert sich mit geschlossenen Augen auf seinen Magen und die Ipod-Musik. Ich versuche Laila bei Laune zu halten , bis sie dann gottseidank meinen Rat befolgt und einschläft, bevor ihr schlecht wird. Und ich? Ich dachte ja immer, dass mir Wind und Welle nichts anhaben können, aber dieses Geschaukel bei 2m hohen Wellen bekommt mir gar nicht und ich bin froh als wir endlich Ko Phangnan und dann Ko Samui erreichen. Mit einem Minibus geht es über völlig überschwemmte Strassen zum Flughafen. Dort begegnen uns die ersten gestrandeten Urlauber, die nicht über Bangkok nach Hause fliegen können. Die Flüge über Phuket sind natürlich längst ausgebucht. Wir schlagen die Zeit am Flughafen tot, da uns ein Taxi zum Chaweng Beach uns für die kurze Zeit zu teuer ist. Dann geht es ab nach Phuket und von dort mit dem Taxi nach Khao Lak. Mein Magen hat sich noch immer nicht ganz erholt und die Kurven auf dem letzten Stück bekommen ihm gar nicht gut. Wir steigen im Green Beach Resort ab, gehen noch kurz an den Strand, was essen und sind dann froh, als wir endlich im Bett liegen,


28. November 2008

Die Matratzen im Green Beach sind katastrophal hart und wir beschließen uns eine neue Bleibe zu suchen. Dabei stellen wir fest, dass Khao Lak nach dem Tsunami offenbar zu einer Hochburg für deutsche und schwedische Pauschaltouristen ausgebaut worden ist. Auf jeden Fall ist Khao Lak bestimmt der sicherste Ort, was Tsunamis angeht. Alle 2m findet man Schilder, die die Evakuierungsroute ausschildern. Wir finden ein schönes Zimmer im Nanthong Bay Resort, wo es einen Pool und viele Kinder für Laila gibt.

Im Supermarkt gibt es Villars Schokolade (kleine Anmerkung, für alle die sich noch an unsere Zeit in Fribourg erinnern!!!)

Abends schlagen wir uns dann mal zur Main Road durch. Auf dem Weg werden wir alle 2m von übermotivierten Verkäufern mit ‚looky, looky’ oder ‚alles saubillig’ zum Kaufen animiert. Da vergeht selbst mir der Spaß am Shoppen.




29. November 2008

Endlich scheint mal wieder die Sonne. Damit ist eigentlich klar, was wir machen. Nach einem Frühstück auf dem Balkon, verbringen wir einen gnadenlos faulen Tag an Pool und Strand. Laila kann mittlerweile super schwimmen, leider aber noch immer bevorzugt mit dem Kopf unter Wasser und deshalb im Pool immer mit Schnorchel. Abends gibt es zur Abwechslung mal eine völlig überteuerte Pizza und das übliche Spießrutenlaufen an den Shops vorbei.


30. November 2008

Wir fahren nach dem Frühstück in den KhaoLak National Park – man muss sich ja auch mal bewegen! Dort klettern wir eine Stunde lang durch den Dschungel. O.k., Flipflops waren vielleicht nicht das optimale Schuhwerk! Laila schlägt sich tapfer und meckert ausnahmsweise mal nicht darüber, dass sie laufen muss. Belohnt werden wir dann mit einer frischen Kokosnuss und einem tollen Strand, wo man ordentlich in den Wellen surfen kann. Enttäuscht sind wir nur, dass wir außer Moskitos gar keinen Tieren begegnet sind. Eigentlich sollte es hier Affen, Bären etc. geben.

Das Highlight des Tages ist aber der ‚Super-Fisch’ auf Stefans Teller mit über 1 kg für unglaubliche 440 Baht (ca. 10 €).

Dienstag, 25. November 2008

...und immer noch Ko Tao

21. November 2008

Nach der schrecklichen Brühe in Tanote gibt es im New Heaven jetzt endlich mal wieder einen vernünftigen Cafe Latte. Abends gönnen wir uns ein Korean Barbecue und danach einen Cocktail in der Lotus Bar.Dort gibt es eine sensationelle Feuershow. Am coolsten ist ein kleiner Junge (ca. 6 Jahre), der mit unglaublicher Ausdauer seine Show abzieht. Laila schläft selig auf einer Strandmatte ein.


22. November 2008

Wir starten den Tag mit einem ausgedehnten Frühstück. Laila isst zum ersten Mal Banana Porridge und will jetzt nichts anderes mehr zum Frühstück.

Stefan geht Tauchen und sieht eine Schildkröte (schließlich heißt die Insel ja auch so), Laila schnorchelt und sieht einen einen bunten Fisch. Abends gibt’s zur Abwechslung mal indisches Essen und frühe Bettruhe für Laila.


23. November 2008

Es gewittert und regnet. Das Highlight des Tages ist das Abendessen mit Fisch und Fleisch frisch vom Grill und anschließender Feuershow. Laila ist begeistert und schläft auf meinem Schoß dabei ein.









24. November 2008

Es regnet immer wieder. Der Tag schleppt sich so dahin. Nachmittags wird das Wetter etwas besser, so dass Laila wenigstens noch mal schwimmen kann. Abends gibt’s zur Abwechslung mal Pasta und es fängt wieder an zu regnen…


25. November 2008

Es schüttet die ganze Nacht und den ganzen Tag wie aus Kübeln. Wir schaffen es nicht mal bis zu unserer Frühstücksbar, sondern nur bis zum resorteigenen Restaurant, das so schlecht organisiert ist, dass es ewig dauert, bis unsere Bestellung korrekt und vollständig ausgeführt ist. Den Rest des Tages verbringen wir im Choppers, wo es wenigstens ‚free WIFI’ gibt. Die Hauptstrasse ist mittlerweile zum Fluß geworden.

Wir buchen einen Flug nach Phuket und verschieben Angkor Wat aus Kostengründen auf später, da man von Kuala Lumpur für weniger als die Hälfte nach Siem Reap fliegen kann. Am Abend sehen wir in den Nachrichten, dass die Demonstrationen in Bangkok eskalieren. Gut, dass wir dort nicht hin müssen.


26. November 2008

Der Regen hat etwas nachgelassen und in den Nachrichten wird berichtet, dass der Flughafen in Bangkok geschlossen wurde. Gute Entscheidung nicht über Bangkok nach Siem Reap zu fliegen!

Es fängt wieder an zu regnen und wir verbringen den Tag zwischen Internetcafe, Bungalow und Strandbar. Abends essen wir noch mal in Lailas Lieblingsrestaurant – was auch immer sie so toll daran findet…Im Internetcafe hat Stefan gehört, dass die Überfahrt nach Ko Samui aufgrund des Wetters ziemlich hart sein soll. Wir buchen daraufhin nicht den Katamaran, mit dem wir gekommen sind, der soll nämlich besonders schlimm sein. Stefan kann die ganze Nacht nicht schlafen, weil er sich die Überfahrt in den schlimmsten Farben ausmalt.

Freitag, 21. November 2008

Ko Samui, Ko Phangnan, Ko Tao

14. November 2008

18.19 Wir verstauen noch in völliger Hektik die letzten Sachen im Keller

18.20 Ralf und Lena bringen uns zum Flughafen

Nach dem ersten Glas Sekt in der Lounge geht es langsam besser. Alles in allem sicherlich einer der schlimmsten Tage und geschafft haben wir es auch nur durch die tatkräftige Hilfe beim Packen, Schleppen etc.


Mit 30 min Verspätung geht es nach Frankfurt und pünktlich weiter nach Bangkok. Laila findet die Business Class super, besonders den eigenen Bildschirm und das ‚Bett’ und schläft schon vorm Essen ein. Hoffentlich glaubt sie jetzt nicht, dass Fliegen immer so ist.















15. November 2008

Wir landen um 15.30 in Bangkok. Auch das Gepäck ist angekommen. Um 18.50 geht es weiter nach Koh Samui. Die ersten Abzocker versuchen gleich, uns einen überteuerten und dazu noch späteren Flug anzudrehen. Auf Koh Samui übernachten wir im Coco Palm Resort, weil das direkt neben der Fähre nach Ko Phangan liegt. Vor 12 Jahren war das noch echt schick, jetzt leider ziemlich out und gespenstisch leer.

Dafür kann man aber ungestört ein Vollmond-Mitternachtsbad im Pool nehmen.

Laila ist völlig begeistert von den Kokosnüssen, Riesenschnecken, Geckos, Muscheln …

Und würde am liebsten gar nicht mehr weiterreisen, weil der Bungalow sooo toll ist.

Dann schlafen wir endlich.


16. November 2008

Laila will gleich nach dem Aufwachen in den Pool. Dann gibt ein ziemlich miserables Frühstück im Nachbarresort mit holländischen, schweizer und deutschen Pauschaltouristen. Gruselig.

Um 12.00 schleppen wir unser Gepäck zum Ferry Pier, um dann festzustellen, dass die Fähre dort im Moment gar nicht mehr abfährt. Also ab in s Taxi und zum Big Buddha Beach Pier. Von Hat Rin (Hochburg der Full Moon Parties) getht es mit eine Taxi Boat weiter zum ‚The Sanctuary’. Laila wünscht sich daraufhin ein Long Boat zum Geburtstag.

Dort erwartet uns eine coole Bar, viele Yoga Freaks, ein Bungalow im Dschungel und Moskitos ohne Ende…

Lailas Highlights des Tages:

Long Boat fahren, Mini Geckos, Unterwasser-Kokosnuss Fußball, Schlafen in der Hängematte










17. November 2008

Lailas Geburtstag! Morgens um 8.30 singt sie sich schon mal selbst ein Geburtstagslied, weil sonst noch keiner wach genug dafür ist. Zum Frühstück gibt es Schokoladenkuchen und Schnorchelausrüstung.

Ansonsten Schwimmen, Schnorcheln, Abhängen in der Hängematte.

Leider hat der Fotoapparat den Geist aufgegeben, so dass es von Lailas Geburtstag keine Fotos gibt.


18. November 2008

Abreise von Ko Phangnan. Da wir nicht genug Bargeld haben, müssen wir mit dem hauseigenen Zodiac zurück nach Hat Rin. Geht doppelt so schnell, man muss sich aber krampfhaft festhalten, um an Bord zu bleiben.

So erwischen wir aber eine frühere Fähre nach Ko Tao. Dann geht es auf der Ladefläche eines Pick-ups nach Ao Tanote.

Die Strasse ist kaum als diese zu bezeichnen. Laila hat Spaß, ich finde die metertiefen Risse in der ‚Fahrbahn’ eher bedenklich. Dann stellt sich raus, dass unser ehemaliger Traumstrand total verwaist und verdreckt ist. Monsunzeit! Zumindest hat ein Resort geöffnet und dort treffen wir so gar auf eine englische Familie, so dass Laila auch ein paar Spielkameraden hat.







19. November 2008

Der Tag geht mit Schnorcheln ganz schnell vorbei. Zumindest ist das Wasser hier trotz Regenzeit relativ klar und es gibt es einige Fische zu sehen.


20. November 2008

Ein Mega-Gewitter tobt stundenlang über uns. Danach ist das Meer braun (Schnorcheln ade), da die halbe Straße ins Meer gespült wurde.

Wir beschließen, Tanote zu verlassen, bevor noch mehr Regen die Straße komplett unbefahrbar macht. Diesmal sitzen wir auch nicht auf der Ladefläche und trotzdem sind wir froh als wir heil in Sai Ri ankommen. Wir beschließen hier erst noch mal ein paar Tage in einem Strandbungalow abzuhängen.