Montag, 29. Dezember 2008

Noch immer Auckland

25. Dezember 2008

Tatsächlich war der Weihnachtmann da. Stefan ist ihm sogar nachts begegnet und er hat ihm gesagt, dass wir Laila unseren Fotoapparat geben sollen, weil sie sich doch einen wünscht, er aber keinen mehr dabei hat. Wir sollen uns dann einen neuen kaufen. Ein paar Geschenke hatte er dann gottseidank ja auch noch dabei. Schlimm genug, dass wir uns jetzt immer den Fotoapparat von Laila leihen müssen, wenn wir mal ein Foto machen wollen. Wir brauchen schnellstens einen neuen und wahrscheinlich auch noch eine zusätzliche Festplatte, denn es wir alles Mögliche und Unmögliche fotografiert und gelöscht werden darf natürlich nichts. Tolles Geschenk!

Nach der Geschenkeorgie und einem ausgiebigen Frühstück kommen wir dann gegen Mittag mal endlich los. Wir wollen mit der Fähre nach Devenport. Dort laufen wir erst eine Weile am Wasser entlang und erklimmen dann noch einen Berg (wie alle Erhebungen hier, ein Vulkan). Laila schlägt sich tapfer – ich hätte gewettet, dass sie da nie raufläuft. Oben gibt es eine paar Höhlen, Kanonen und einen tollen Blick auf Auckland. Wir laufen auf der anderen Seite wieder runter und landen an einem anderen Strand. Irgendein Meer ist hier nie weit weg J.

Zur Belohnung für die ganze Latscherei gibt es noch ein Eis und dann geht es mit der Fähre zurück.



26. Dezember 2008

Heute läuft es irgendwie nicht so richtig gut. Bevor wir weiterreisen können, müssen wir hier noch ein paar Dinge erledigen z.B. ein Auto kaufen. Stefan sucht stundenlang ergebnislos im Internet rum, Laila meckert, weil keiner mit ihr spielt und ich mache mich erfolglos auf die Suche nach einem Friseur. Die haben heute alle zu oder sind überfüllt. Als ich nach Hause komme, ist Laila beim zweiten Film von ‚Petterson und Findus’ und Stefan telefoniert schon gefühlte 5 Stunden. Wir sind alle genervt und gereizt und drehen dann wenigstens eine Runde durch den benachbarten Park, um noch etwas frische Luft und ein paar späte Sonnenstrahlen abzukriegen. Morgen ist ein Automarkt in der City, danach sind wir bestimmt schlauer.


27. Dezember 2008

In der Tat sind wir jetzt schlauer, nur nicht unbedingt glücklicher. 95% der Verkäufer sind Autoschieber, die behaupten, das Auto wäre von der verstorbenen Tante, Oma, Schwiegermutter… und laut Internet kann man nicht mal den angeblichen Backpackern trauen, die vorm Abflug noch schnell ihr Auto loswerden wollen. Na toll! Allerdings gibt es auf der City Car Fair auch noch 5 Autos und einen Käufer – der heißt Stefan J.

Also morgen auf ein Neues. Als Entschädigung für den verkorksten Vortag, gehen wir mit Laila in den Auckland Zoo, der wirklich toll gemacht ist. Man kann Nashörner, Nilpferde, Giraffen, Löwen und Tiger aus allernächster Nähe sehen. Nur den Kiwi – das Nationaltier der Neuseeländer – kriegen wir nicht zu Gesicht. Der versteckt sich irgendwo im Dunkeln. Mittlerweile ist das Wetter richtig gut geworden und wir fahren zum Hafen und flanieren dort an den Megayachten entlang. Die größten kommen von den Caymans, das Geld dafür wahrscheinlich auch! Entgegen aller Vorsätze gehen wir dann doch Essen, weil wir nach 5 Wochen mit kleingehacktem Hühnerfleisch, mal wieder Lust auf ein großes, zusammenhängendes Steak haben. Das bekommen wir auch, dazu den Blick auf den Hafen. Da ist die schlechte Laune wegen des Autokaufs erstmal wieder vergessen.


28. Dezember 2008

Auf zur nächsten Car Fair! Da wir mal wieder spät dran sind, fahren wir mit dem Taxi. Das ist hier jetzt leider nicht mehr so billig wie in Asien. Auf jeden Fall gibt es dort eine deutlich größere Auswahl an Autos. Den Plan einen Van zu kaufen, in dem man übernachten kann, haben wir schon so gut wie verworfen. Die deutschen Mädels, die Stefan schon gestern getroffen hat, sind auch wieder da und hoffen ihre Karre (einen Van) endlich loszuwerden. Nicht an uns. Zwei Reihen weiter entdecken wir dann drei deutsche Studenten, die ihren Mitsubishi Diamond (oder so ähnlich) verkaufen wollen. Zwar ist das kein Kombi, hat aber trotzdem einen riesen Kofferraum und macht einen vergleichsweise gepflegten Eindruck. Weitere Schilderungen lasse ich jetzt einfach mal weg – wir haben ihn gekauft und sind jetzt motorisiert. Mit unserem neuen 200 PS – Geschoß fahren wir dann gleich mal auf den Mount Eden (natürlich ein Vulkan), von wo man einen tollen Blick auf Auckland und in den Vulkankrater hat. Dann statten wir uns erstmal campingtechnisch aus und fahren mit unserem Schiff nach Hause. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Vorher fahren wir noch zum Supermarkt und kaufen für unser anschließendes Picknick im Park ein.




29. Dezember 2008

Heute ist unser vorerst letzter Tag in Auckland. Deshalb muss ich auch unbedingt noch schnell zum Friseur. Stefan ist sowieso beschäftigt mit Autoversicherung und anderem Kleinkram. Ich genieße die 2 Stunden beim Friseur – mal in Ruhe Zeitung lesen, während die grauen Haare verschwinden. Dann habe ich sogar noch Zeit durch die Stadt zu bummeln, weil Stefan mit Laila zum Golf Outlet gefahren ist, um sich neu auszustaffieren. Dann heißt es endlich mal wieder Packen, aber zumindest brauchen wir jetzt nur noch alles ins Auto zu schmeißen und uns nicht um die 15 kg Gewichtsgrenze von Air Asia zu halten. Beim letzten Mal hatten wir im Übrigen 44, 9 kg von 45 erlaubten. Punktlandung!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Langkawi - Auckland

21. Dezember 2008

Weil es so nett ist, frühstücken wir wieder im Red Tomato. Außerdem kann man da nebenbei auch noch im Internet surfen. Wir brauchen ja noch eine Unterkunft in Auckland. Laila und mir dauert das dann aber doch zu lange, wir gehen schon mal zum Strand, während Stefan noch mit unserem Hotel verhandelt. Schließlich muss man den letzten Tag unbeschwerten Sonnenbadens noch ausnutzen, bevor man in Neuseeland nur noch im high-tech UV-Schutzanzug an den Strand gehen kann. Stefan holt Laila dann ab und die beiden gehen ins Aquarium, wo es neben den Fischen auch einen Snakecharmer gibt, der eine interessante Vorstellung gibt und viele Details zu Schlangen und Schlangenbissen erläutert. Man weiß ja nie, wann man das noch mal brauchen kann ;-) Den letzten Sonnenuntergang auf der Nordhalbkugel genießen wir im Babylon und gehen dann noch mal zum ‚scharfen’ Thailänder. Bevor wir dann unseren Abschiedscocktail unterm Sternenhimmel nehmen, gehen wir nach Hause, weil wir noch zum Skypen verabredet sind und man dort noch die letzten Strahlen vom Red Tomato WIFI abkriegt. Leider verpassen wir so die Fireshow im Babylon, Laila ist etwas enttäuscht und schläft dann gleich ein, so dass wir in Ruhe den letzten Abend ausklingen lassen können.


22. Dezember 2008

Ein letztes Frühstück im Red Tomato, der letzte Strandbesuch, dann geht’s ab zum Flughafen und zurück nach KL. Der Flug ist zwar etwas verspätet, aber wir haben extra viel Zeit eingeplant, was sich dann auch als dringend nötig herausstellen wird. Erstmal müssen wir den Flughafen wechseln, denn Air Asia fliegt vom Low Cost Carrier Terminal. Dann checken wir für unseren Flug nach Auckland ein – bzw. versuchen es. Man darf nämlich nur nach Neuseeland einreisen, wenn man ein Rück- oder Weiterflugticket nachweisen kann. Wir haben weder noch. Da müssen wir dann wohl noch mal schnell einen Flug buchen. Gottseidank gibt es am gesamten Airport WIFI, so dass wir Laila beim Burger King mit Chicken Nuggets abfüttern und dabei einen günstigen Flug nach Australien suchen können. Das klappt dann irgendwann, nur brauchen wir auch noch einen Ausdruck der Buchung. An der Flughafeninfo finden wir dann endlich einen Drucker und jemanden, der bereit ist die 2 Seiten zu drucken, die uns nach Neuseeland bringen. Jetzt schnell noch mal zum Check-In, vordrängeln und geschafft. Jetzt versuchen wir noch bei Malaysia Airways, uns den nicht angetretenen Flug von Bangkok nach KL erstatten zu lassen. Wir ziehen eine Nummer und warten und warten…und haben nach über einer Stunde doch immerhin die Telefonnummer des Refundmanagers. Ein voller Erfolg .-(. Dafür können wir jetzt aber auch gleich zum Gate durchstarten. Laila wird langsam müde und maulig und will endlich ins Flugzeug. Aber die Enttäuschung ist natürlich vorprogrammiert! Zwar hat sie einen eigenen Fernseher, aber der Sitz lässt sich natürlich nur begrenzt nach hinten klappen und ich muss mir eine halbe Stunde das Gemecker anhören, wie unbequem das ist und dass sie nicht schlafen kann. Haha, was sollen wir denn sagen… Ansonsten ist der Service bei Malaysia Airways (auch in der Economy :-) super und wir landen pünktlich in Auckland.


23. Dezember 2008

Auckland, 19° C! Diese Temperaturen sind wir gar nicht mehr gewohnt. Ziemlich gerädert kämpfen wir uns durch Immigration – auch die wollen unser Weiterflugticket sehen – und Bio Security. Das ist hier ein riesen Aufwand, mit Spürhunden, Befragung, Gepäck scannen, aber bei den einzigartigen Tieren und Pflanzen hier verständlich. Mit dem Shuttle fahren wir zum Hotel – eigentlich ist es ja ein Appartement – und werden mal positiv überrascht. Es sieht tatsächlich auch so aus wie auf den Fotos. Nach 5 ½ Wochen haben wir das erste Mal wieder mehr als ein Zimmer und eine Küche. Wir legen einen Powernap ein, duschen heiß (die letzte Zeit gab es nämlich nur kaltes Wasser) und suchen einen Supermarkt. Im Foodtown gibt es alles, was der Herz begehrt bzw. noch viel mehr. Die Auswahl ist so riesig, dass wir schon fast überfordert sind.Wir kochen Nudeln, packen unsere Sachen aus und freuen uns über unsere gemütliche (westliche) Unterkunft, wo wir jetzt erstmal ein paar Tag und Weihnachten verbringen werden.



24. Dezember 2008

Heiligabend!? Laila schläft noch ihr Jetlag aus und wir genießen den Morgen - das erste Mal seit langen - gemütlich im Bett mit Lesen und Internet surfen. Gegen Mittag schaffen wir es dann endlich aus dem Haus, wir müssen vor den Feiertagen noch ein paar Sachen erledigen z.B. Handykarten kaufen. Von Weihnachten ist hier kaum was zu spüren, ein riesiger Weihnachtsmann an einem Kaufhaus ist das einzige Indiz. Wenn man dagegen KL und Singapore sieht, wo die Mehrheit der Bevölkerung nicht mal Christen sind… Jedenfalls sehr angenehm, keine überfüllten Geschäfte und Massenpanik! Wir drehen noch mal eine Runde durch den Supermarkt, ersetzen die Weihnachtsgans durch ein Brathähnchen und die Kerzen durch Teelichter gegen Moskitos, was anderes gibt es nämlich nicht. Zu Hause bereiten wir dann unser Weihnachtsessen zu, zünden die Mückenkerzen an und hören dazu die Weihnachtsmusik, die irgendwo von draußen kommt. Der Weihnachtsmann kommt hier erst über Nacht, so dass das Geschenkeauspacken wegfällt. Weihnachten also mal ganz anders, aber trotzdem sehr schön!

Auf diesem Wege wünschen wir auch Euch allen wunderschöne (weihnachtliche) Weihnachten!

Samstag, 20. Dezember 2008

Singapore - Langkawi

16. Dezember 2008

Nach 5 Tagen Großstadtpflastertreten sind wir jetzt erst mal wieder reif für die Insel, auch wenn mir Singapore sehr gut gefallen hat. Sicherlich lag das auch daran, dass alles so schön sauber und gepflegt ist. Nach den Toilettenerfahrungen in Malaysia eine Wohltat. Bevor wir abfliegen, haben wir aber noch etwas Zeit und schauen uns deshalb Little India an. Erstaunlich, dass so kleine Häuser in einer Stadt wie Singapore überlebt haben. Um diese Tageszeit ist hier nicht allzu viel los, man kann aber vermuten, dass es hier abends ganz cool ist. Die Zahl der Backpacker Hostels spricht dafür. Aber wir haben keine Zeit mehr. Wir essen noch schnell was – natürlich indisch, dann müssen wir auch schon unser Gepäck abholen und zum Flughafen. Leider kann man bei Air Asia keine Abschlussflüge buchen, so dass wir in KL erst unser Gepäck abholen und dann wieder einchecken müssen. Da wir etwas später gelandet sind, wird das alles ganz schön eng und wir sind schweißgebadet als wir endlich am Gate ankommen. Der Flug nach Langkawi dauert dann nur eine Stunde, gefolgt dann leider von einer längeren, nervigen Hotelsuche. In Malaysia sind nämlich Schulferien und Langkawi ist offenbar ein beliebtes Urlaubsziel. Wir kriegen dann noch 2 Nächte in einem völlig überteuerten, abgeranzten Bungalow. Ein ziemlicher Abstieg nach dem Marriott! Am nächsten Tag geht die Suche dann wohl weiter.


17. Dezember 2008

Nach dem Frühstück genehmigen wir uns erst mal ein Bad im Pool und suchen parallel im Internet nach Unterkünften. Wir beschließen einen Mietwagen zu nehmen, unsere Dreckwäsche endlich mal abzugeben und dann die Hotels aus dem Internet anzuschauen. Auf die Fotos fallen wir nämlich nicht mehr rein. Das stellt sich dann auch als durchaus berechtigt raus. Da bleiben wir auf keinen Fall. In Cenang Beach stranden wir dann in einem Cafe mit WIFI und deutscher Besitzerin, die sich zwar bemüht uns zu helfen, uns aber auch wenig Hoffnung macht. Stefan klappert alle Resorts, Hotels, Motels, Absteigen, Wellblechhütten, etc ab. In einem könnten wir bis zum 20.12. bleiben, ansonsten am nächsten Morgen noch mal nachfragen. Sonst nix! Wir essen noch in Cenang und schaffen es gerade noch unsere Wäsche wieder einzusammeln, bevor die abschließen. Morgen also auf ein Neues.


18. Dezember 2008

Wir checken aus und verlängern den Mietwagen noch um 2 Tage, denn auf der Insel gibt es viel zu entdecken – wenn wir dann eine Unterkunft bekommen. Laila versucht es mal mit einem Zauberspruch und wer hätte das gedacht, es klappt und wir bekommen bis zum 22.12. ein Zimmer im AB Motel. Das ist zwar auch nicht schön, kostet aber nur 12 €, ist sauber und mittendrin. Der Tag fängt doch schon deutlich besser an. Dann buchen wir noch den Flug nach KL und sind erstmal alle Sorgen los. Also ab an den Strand. Dieser ist wiedererwartend total leer. Ein paar Ausländer braten in der Sonne, von den Locals keine Spur. Man kann kaum glauben, dass hier alles ausgebucht ist, aber das Sonnenbaden mit Kopftuch und bodenlanger Kutte macht ja vielleicht auch nicht viel Sinn. Am späten Nachmittag machen wir noch eine Tour über die Insel. Den schönsten Strand der Insel gibt es im Norden und dort ist auch das ‚Four Seasons’, wo es eine sehenswerte Strandbar geben soll. Die Hotelanlage ist unglaublich groß und wirkt auf den ersten Blick wie ein Kloster. Nur Menschen sieht man dort nicht. Da hätten wir wohl noch ein Zimmer bekommen, lag aber leider etwas außerhalb des Budgets ;-)

Auf einen überteuerten Cocktail in der vereinsamten Bar haben wir dann doch keinen Bock und fahren zurück nach Cenang. Dort gibt es nämlich auch eine coole Strandbar, wo man sich auf Matten hinfläzen kann. Mittlerweile sind dann auch die Malayen wieder aufgetaucht, der Strand ist jetzt voll. Wir trinken ein paar Bierchen, betrachten den Sonnenuntergang, essen ein paar Kebap-Spieße und sind rundum zufrieden. Laila schläft glücklich auf der Strandmatte ein.


19. Dezember 2008

In der Breakfast-Bar gibt es mal wieder Omelett zum Frühstück. Es lebe der Cholerinspiegel! Als wir gehen wollen, überreicht ein Typ aus dem Cafe Stefan eine Zeichnung von mir. Echt gut getroffen und ein paar Macken hat er sogar noch weggelassen. Heute wollen wir den Mietwagen noch mal ausnutzen und fahren zuerst auf den höchsten Berg der Insel (immerhin 900 m hoch. Dort werden wir überrascht von einem halbfertigen Hotel, Restaurant und Pool sind aber schon in Betrieb. Wir fragen uns, wer dort wohnen und essen will, wenn man erst 30 min über eine Serpentinenstrasse eiern muss. Aber von solchen Projekten gibt es hier viele und zahlreiche bereits gescheiterte in Form von Bauruinen. Von dort fahren wir zu einem Wasserfall. Nach einem kurzen Aufstieg kommt man an einen natürlichen Pool, wo man unter dem Wasserfall baden kann. Stefan und Laila erfrischen sich dort, ich mache lieber die Fotos. Allerdings gibt jetzt der Akku den Geist auf, so dass wir die geplant Tour zu Adlern und Fledermäusen auf den nächsten Tag verschieben. Unterwegs läuft ein riesiger Waran über die Strasse. Aber unser Fotoapparat ist im Kofferraum, sowieso leer und ein entgegenkommender Laster verscheucht ihn dann auch. Schade! Wir fahren nach Kuah Town in eine Shopping Mall, schließlich soll hier alles zollfrei sein. Ich hätte ja erwartet, dass es dort brechend voll ist, wenn schon keiner am Strand ist, aber wieder nix. Keine Ahnung, wo die Malayen tagsüber verschwinden. Abends gibt’s dann wieder Sonnenuntergang in der Babylon Bar, Essen vom Thailänder (super scharf .. auch noch am nächsten Tag), Live Musik am Strand, Laila schläft wieder dort ein. Eigentlich hätten wir gar kein Zimmer gebraucht ;-)


20. Dezember 2008

Nach dem Frühstück im Red Tomato Cafe nehmen Laila und ich erst mal ein Bad im Meer, während Stefan noch mit den Nachwirkungen vom Thailänder kämpft. Dann starten wir unsere Tour zu Adlern und Fledermäusen. An der Kasse spricht uns eine malaysische Familie an. Mit 8 Personen ist die Tour nämlich deutlich günstiger und wir fahren zusammen mit einem unerwartet schnellen Boot los. Erst geht’s zu einer Fischfarm. Dort gibt es alles Mögliche zu sehen: Horseshoe crabs, Baracudas, Rochen, Artist Fishs. Den Krebs und den Rochen kann man sogar anfassen. Der nächste Stop ist dann an einer Stelle, wo Weißkopfadler Fische fangen. Wir sehen bestimmt 20 Adler aus nächster Nähe. Dann schließlich fahren wir zu der Tropfsteinhöhle, wo hunderte von Fledermäusen von der Decke hängen. Dort sehen wir auch ein paar Affen, die hier im übrigen überall rumlaufen oder einfach am Strassenrand sitzen. Laila ist jedenfalls begeistert und wäre gerne noch länger geblieben. Die malaysische Familie lädt uns gleich in ihr Haus in KL und zu einer Sightseeing Tour ein. Leider bleibt uns dafür keine Zeit, aber mal wieder sind wir positiv überrascht von der Freundlichkeit und Gastfreundschaft hier. Damit endet dann auch unsere mobile Zeit. Wir müssen den Mietwagen abgeben und verbringen den Rest des Tages am Strand. Abends gehen wir dann noch mal ins Red Tomato, weil uns mal nach westlichem Essen zu Mute ist und dort außerdem heute die Weihnachts- sänger (eine Art malysische Kelly Family) auftreten. Das Essen ist gut, die Musik sehr weihnachtlich und damit geht auch der vorletzte Abend in Asien zu Ende.

Montag, 15. Dezember 2008

Kuala Lumpur - Singapore

11. Dezember 2008

Flughafen Phuket, 0 Baht. Wir haben es tatsächlich geschafft das thailändische Geld bis zur letzten Münze auszugeben. Jetzt geht’s mit Air Asia nach KL. Der Flughafen in KL ist unglaublich weit außerhalb. Auf dem Weg in die Stadt fahren wir an hunderten von neuen, leerstehenden Einfamilienhäusern vorbei. Keine Ahnung, wer da jemals wohnen soll… Unser Hotel, das auf den Fotos im Internet ganz cool aussah, ist im Original leider eine echte Enttäuschung. Allerdings haben wir auch das schlechteste Zimmer – wie wir später rausfinden. Etwas frustriert machen wir uns auf zum KL Tower (vierthöchster Fernsehturm derWelt), was sich leider als nicht so einfach raustellt – zumindest nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir unterbrechen die Suche, weil wir erstmal was zu Trinken brauchen und landen auf der Suche nach dem ausgeschilderten Starbucks in der Truman-Show. Was aus der Ferne aussieht wie eine Shopping Mall, entpuppt sich aus der Nähe als Baustelle mit riesen Plakaten, die einem Schaufenster vorgaukeln. Aber den Starbucks gibt es tatsächlich. Gestärkt machen wir uns wieder auf den Weg als aus der Ferne auch schon ein leichtes Grummeln vom Himmel zu hören ist, das sich dann zu einem Megagewitter ausweitet. Wir finden dann zwar die Strasse, die zum KL Tower führt, aber es regnet in Strömen und Blitze zucken direkt über uns zwischen den Hochhäusern. Wir flüchten ins nahegelegene Sogo und landen in der größten Handtaschen-Abteilung, die ich je gesehen habe. Unbelievable! Wir essen noch was im dortigen Food Court und treten dann den Heimweg an, Ziemlich entnervt, gönne ich mir noch ein 2,5 € Heineken aus der Minibar. In muslimischen Ländern macht Alkohol trinken wirklich keinen Spaß, aber morgen wird bestimmt alles besser.


12. Dezember 2008

Das Frühstück ist zumindest schon mal eine positive Überraschung. Da wir erst mal nur 2 Nächte in KL gebucht haben, müssen wir uns mal langsam entscheiden, wo wir danach hinwollen. Wir verdaddeln damit den ganzen Vormittag und beschließen dann noch einen Tag in KL dranzuhängen und dann nach Singapore zu fliegen. Stefan beschwert sich erstmal über das Zimmer als er unseren Aufenthalt verlängert und siehe da, wir bekommen ein anderes – um Klassen besseres Zimmer. Das Wetter ist wieder gut, so dass wir noch mal einen Anlauf in Richtung KL Tower wagen. Diesmal wissen wir ja schon ungefähr, wo wir hin müssen. Stefan fragt dann einen Passanten vorsichtshalber noch mal nach dem Weg, der dann gleich anbietet uns im Auto mitzunehmen. Am Ende gibt er uns sogar noch seine Telefonnummer, falls wir mal Hilfe brauchen etc. Toll, da hat Kuala Lumpur doch wieder was gut gemacht. Die Menschen hier sind wirklich unglaublich hilfsbereit. Wir schaffen es also tasächlich zum und auf den Tower. Es leider etwas diesig, aber man trotzdem genug sehen. Erschreckend sind die riesigen Bauruinen, die man von dort sieht. Ganze Hochhäuser, die nie fertig geworden sind und jetzt schon wieder verfallen. Vom KL Tower lassen wir uns nach Chinatown fahren. Wir brauchen dringend 2 neue Rucksäcke. Erst sieht es da auch ganz entspannt aus – ich verstehe gar nicht, warum im Reiseführer von eng und voll die Rede ist – bis dann plötzlich in der Mitte der Strasse noch je 2 Stände aufgebaut werden. Alles klar!

Zum Tagesabschluss gehen wir in die bei Rucksacktouristen einschlägig bekannte Reggae-Bar und lassen den Tag mit Pizza und Bob Marley ausklingen. Wenigstens haben wir heute mal ein paar Touri-Punkte gemacht ;-)


13. Dezember 2008

Heute kommen wir mal vergleichsweise früh los und machen uns auf den Weg zu den Petronas-Towers. Sehr beeindruckend! Leider kann man da nicht rauf. Dafür erstreckt sich aber am Fuße der Tower eine gigantische Shopping-Mall und da kann man rein! Den Rest des Tages verbringen wir dort, von Rezession ist hier so gar nichts zu spüren. Stefan parken wir dann irgendwann bei Starbucks, weil wir schließlich auch noch ein Hotel in Singapore brauchen. Leider sitzt nach einem Mega- Regenguss jeder Zweite mit seinem Laptop bei Starbucks, so dass man free WIFI gerade mal vergessen kann. Als es dann funktioniert, stellen wir fest, dass Hotels in Singapore super teuer sind – was für eine Überraschung – und beschließen meine sauerverdienten ;-) Marriott-Punkte dafür zu verbraten. Am Fuße der Tower genießen wir dann malayisches Essen und freuen uns schon auf Singapore. Unser Taxifahrer auf dem Weg zum Hotel entpuppt sich als eingefleischter Scorpions-Fan und gibt auch gleich noch ‚Still loving you’ zum Besten gibt. Er kennt natürlich auch Klinsmann und Beckenbauer…


14. Dezember 2008

Obwohl Stefan dem Taxifahrer bestimmt 10mal die Uhrzeit genannt hat, erscheint dieser nicht am Hotel. Na egal, da stehen noch genug andere rum, die uns dann etwas zu bereitwillig für den genannten Preis zum Flughafen fahren wollen. Da haben wir auf jeden Fall zuviel gezahlt! Air Asia nimmt es heute mit der Gewichtsbegrenzung besonders genau. Wir haben 1 kg zu viel und das soll 4 € kosten. Da packen wir doch lieber Stefans Dreckwäsche ins Handgepäck ;-)

In Singapore regnet es, aber in unserer Luxusherberge kann man den Tag ja auch so rumkriegen. Wir entscheiden uns für ein Nickerchen und die Sauna. Leider ist Stefans Sauna ‚out of order’ und meine hat 150°C. Ist halt doch nicht Finnland hier. Abends folgen wir der Empfehlung unseres Taxifahrers und gehen zu einem der typischen Hawker Centre (auf deutsch wahrscheinlich Fressmeile…). Dort herrscht echt harter Konkurrenzkampf. Alle verkaufen das gleiche und jeder will uns an einen seiner Tische zerren. Anstrengend! Dafür ist das Essen aber sehr gut. Mittlerweile ist es dunkel, so dass wir die Weihnachtsbeleuchtung auf der Orchard Road bewundern können. Laila kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Das übertrifft wirklich alles, was man in Europa so zu sehen bekommt. Von der Weihnachtsmusik, mit der man überall beschallt wird, wollen wir ja gar nicht reden. Das Marriott ist mitten drin im Shopping-Mekka – und ich kann nicht mal was kaufen; Siehe oben Thema Übergepäck!

Als Laila schläft gönnen wir uns mal einen Drink an der Bar. Aber nach 4 Wochen Thailand sind wir diese Preise gar nicht mehr gewohnt. Da macht es dann irgendwie keinen richtigen Spaß.


15. Dezember 2008

Heute gehen wir mal getrennte Wege, weil Stefan hier in Singapore noch was Geschäftliches zu erledigen hat. Vorher brauchen wir aber noch Handykarten und werden prompt übers Ohr gehauen. Das fängt ja gut an. Laila und ich lassen Fotos ausdrucken und kaufen ein T-Shirt für Laila – uns gehen nämlich die sauberen Klamotten aus und das Marriott ist nicht gerade der geeignete Platz, um 10 kg Wäsche abzugeben. Am Pool lernt Laila dann zwei Mädels aus England kennen und ich bin den Rest des Nachmittags abgemeldet. Ich muss auf jeden Fall noch mal alleine eine Runde über die Orchard Road drehen. Deshalb fährt Stefan mit Laila zur Night Safari. Ich kaufe trotzdem nichts, aber weiß zumindest jetzt, dass ich nichts verpasst habe. Zumindest beim Shoppen, denn die Night Safari war ganz toll. Das besondere war, dass es sich um den einzigen Nachtzoo der Welt handelt, in dem man die Tiere bei Ihren nächtlichen Aktivitäten beobachten kann. Unsere Favoriten waren die Flying Foxes (eine Art hamstergroße Fledermäuse), die dicht über unseren Köpfen hinwegsegelten und noch allerlei andere Kunststücke (nicht jugendfrei) konnten.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Phuket Town - Ko Phi Phi - Phuket Town

6. Dezember 2008

Laila hat ihre Crocs vor die Tür gestellt und tatsächlich liefert der Nikolaus auch in Thailand aus. Es finden sich morgens ‚Hello Kitty’ Kaugummis im Schuh. Der Rest des Tages gehört Stefan, der heute Golfen geht. Davon berichtet er ausnahmsweise mal selbst.

Herwig und Nana haben uns morgens am Hotel abgeholt und dann ging es ab in Phukets Golf&Country Club. Zunächst die Frauen der Familie am Pool abgeladen, dann kurz ein paar Bälle auf der Range verhauen und rüber zum Old Course. Nana war mittlerweile enttäuscht, dass ich gegen sie nicht mehr gegen Bares zocken wollte, aber eine teuere Erfahrung im heimischen Hamburg hatte mich gewarnt. Am Clubhaus angekommen lernte ich Golfen auf die thailändische Art kennen. Sofort wurde ich mit Schuhen und Schlägern (im Übrigen top Qualität!) versorgt und Nana wählte mir einen geeigneten Caddy aus. Hier hat sich mein Verzicht auf das Zocken mit ihr bereits ausgezahlt, da sie diverse Caddy-Damen zunächst ablehnt und ich schließlich eine echte Expertin (jaja, das ist hier eine reine Frauendomäne und Nana fragte mich, ob ich hübsch und dumm oder alt und gut wolle) bekam. Ich habe nie etwas von dem Caddy-Kram gehalten, aber das war eine echte Erfahrung. Die Ratschläge, was ich bei meinem jeweiligen Schlag tun oder nicht tun soll, stimmten alle! Nur das ich ihr nicht immer geglaubt habe…

So, ich weiß ihr habt jetzt alle Angst vor einer detaillierten Schilderung sämtlicher meiner (wenigen) Schläge auf 18 Loch! Daher kurzgefasst: Ich hätte viel Geld gegen Herwig und Nana gewinnen können an diesem Tag (2 über Par für die Backnine)! Should have, could have, would have…

Nana, Herwig, vielen Dank für den schönen Tag!


7. Dezember 2008

Endlich geht es doch noch nach Koh Phi Phi. Die Überfahrt dauert zwar nicht, wie angekündigt, nur 1,5 Stunden, sondern doppelt so lange. Dafür werden wir aber gratis zu der Bucht gefahren, wo einstmals ‚The Beach’ gedreht wurde. Eigentlich wollen wir dann mit dem Longboat auf die andere Seite der Insel, aber aufgrund des aufziehenden Regens will uns keiner dahin bringen. So landen wir dann zwangsläufig im überteuerten Longbeach. Es fängt dann auch prompt an zu regnen und hört bis zum Abend auch nicht mehr auf – ich dachte eigentlich, dass wir den Monsun hinter uns gelassen haben.

Stefan und Laila gehen trotzdem schnorcheln, aber viel zu sehen gibt es heute nicht. Abends gibt’s Pizza, Pasta und eine folgenschwere Fischsuppe


8. Dezember 2008

Stefan hat die ganze Nacht Durchfall und schließlich auch noch Fieber und Schüttelfrost. Da sämtliche Tropenkrankheiten ähnliche Symptome aufweisen, fahren wir zum Koh Phi Phi Hospital, dessen Schilderung ich hier lieber weglasse. Man wird hier einfach besser nicht krank. Mit Antibiotika ausgestattet, fahren wir zurück, mehr kommt dabei leider nicht raus. Stefan verbringt den Tag im Bett, mit allem, was die Reiseapotheke so hergibt und Laila und ich versuchen das Beste draus zu machen und den Strandtag zu genießen. Laila lernt Lucy und Slater aus Utah kennen und dank der neuerworbenen Schwimmweste kann sie mit den beiden alleine Schnorcheln gehen und die bunte Fischwelt erkunden.

Mittlerweile haben wir beschlossen unsere Inseltour Richtung Malaysia abzubrechen und nach Phuket Town zurückzufahren. Dort gibt es zumindest ein internationales Krankenhaus und langsam läuft uns die Zeit davon, da unser Visum für Thailand am 14. Dezember endet.


9. Dezember 2008

Nach dem Frühstück heißt es für Laila mal wieder Abschied nehmen: von Lucy, Slater und ihren heiß geliebten Katzen. Eine Katze steht jetzt auf der Weihnachtswunschliste ganz oben – ich hoffe der Weihnachtsmann hat ein Einsehen ,-)

Stefan hat sich mit Immodium gedopt und hofft die Bootsfahrt einigermaßen zu überstehen – vor allem in Anbetracht der wenig attraktiven Bordtoilette.

Um 11.30 sind wir dann wieder in unserem Hotel in Phuket Town. Stefan fährt zum Krankenhaus und ich versuche eine neue Reiseroute auszutüffteln. Auch wenn der Arzt dann vermutet, dass es sich nur um einen Virusinfekt handelt, verwerfen wir meine tolle Routenplanung wieder und buchen lediglich eine Flug nach KL für den 11.12. gegen Abend geht es Stefan dann besser, das Fieber sinkt und er kann schon wieder etwas Reis essen. Das lässt ja hoffen!




10. Dezember 2008

Wieder das alte Frühstücks- problem. Das Cafe macht erst um 10.00 auf, Laila wacht um 8.00 mit Hunger auf. Es ist wieder kein Koch da, also wieder Sandwich statt Omelett. Vielleicht sollten die das Frühstück einfach von der Karte streichen! Wir trödeln rum, kaufen ein paar leicht verdauliche Kekse… Nachmittags mal wieder ab in den Pool. Laila schwimmt mittlerweile ohne Schnorchel und würde jetzt auch locker ihr Seepferdchen schaffen. So langsam hält auch hier Weihnachten Einzug. Die Hotellobby ist mit einem blinkenden Tannenbaum geschmückt, der – warum auch immer – mit Koalabären im ‚I love Australia’ Shirt behängt ist. Zeit hier abzureisen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Khao Lak - Similans - Phuket Town

1. Dezember 2008

Dieser Tag vergeht wie im Fluge, ohne dass wir irgendwas wirklich Aufregendes oder Sinnvolles gemacht haben. Nach einem späten, langen Frühstück beschließen wir, uns mal nach Tagestouren zu den Similans zu erkundigen und enden bei einer ausgiebigen Shoppingtour. Stefan setzt sich irgendwann ab und lässt sich lieber eine Fuß- und Ölmassage verpassen, statt bei 32° C im 20. Shop die gleichen T-Shirts und Hosen zu begutachten. Sensationell ist Stefans neues Cappi von ‚Puma – the brand with the 3 stripes’. Ohne Worte! Laila und ich geben dann auch irgendwann auf und kühlen uns erst mit einem Banana Shake und dann im Pool ab. Abends landen wir dann zum dritten Mal an diesem Tag im Happy Lagoon Restaurant. Vielleicht nicht das romantische Kerzenlicht-Ambiente für unseren 10. Jahrestag, dafür aber sehr lecker.


2. Dezember 2008

Eigentlich wollten wir ja nicht noch einen Tag vertrödeln und mal mit dem Mietwagen zum Khao Sok National Park fahren. Dummerweise hatten wir aber am Vorabend vergessen den Moetwagen zu reservieren! Der Wagen ist dann natürlich schon weg und eigentlich ist es sowieso schon wieder viel zu spät…

Wir ziehen noch mal los, um die Tour zu den Similans zu buchen, damit wenigstens der nächste Tag gesichert ist. Laila und ich drehen noch ein paar Runden durch die Shops und finden auch endlich die gesuchten Sandalen – anscheinend sind Sandalen out und nur noch Flipflops in, die ja bekanntlich nicht immer die beste Wahl sind ;-)

Stefan lässt sich währenddessen noch mal von Kopf bis Fuß (zumindest fast) massieren und die Bootstour ist auch gebucht. Nachmittags am Pool lernt Laila dann Leo aus Köln kennen – war ja klar: jetzt wo wir abreisen wollen! Die beiden haben sich gesucht und gefunden und toben stundenlang am Strand rum. Als wir gerade Essen gehen wollen, fällt der Strom aus, weil bei Bauarbeiten ein Kabel durchtrennt wurde. 2 Stunden bleibt es dunkel, trotzdem kommt das Essen genauso gut und schnell auf den Tisch. Aus Bier und Wasserflaschen werden provisorische Windlichter gebaut. So kommen wir doch noch zu unserem Candlelight Dinner. In Deutschland wäre das sicher nicht vorstellbar.



3. Dezember 2008

Um 7.30 werden wir abgeholt und zum Pier gebracht. Dort erwartet uns die echte schräge Crew von Fantastic Tours. Gnadenlos werden an alle Tabletten gegen Seekrankheit verteilt, dann geht’s auf das Speedboot. Leider helfen die Tabletten nicht bei allen, aber die Crew ist sehr bemüht den Schaden in Grenzen zu halten! Unser Fotoapparat hat nun endgültig den Geist aufgegeben, daher gibt es leider nur Postkartenfotos von dieser Tour. Wir fahren zuerst zum Schnorcheln an einen Strand, dann zu 2 weiteren Inseln, wo man vom Boot aus losschnorcheln muss und zum Schluß noch mal an einen Strand. Das Wasser ist türkisblau und klar und der Sand strahlend weiß – siehe Postkarte. Highlight ist sicherlich die Schildkröte, die neben uns her schwimmt, aber auch sonst sehen wir Papageienfische, Squids, Hornhechte und riesige Fischschwärme. Laila muffelt trotz der ganzen Pracht rum – sie wäre nämlich lieber bei ihrem neuen Freund Leo. Erst die Aussicht auf ein gemeinsames Abendessen mit Leo und seiner Familie hebt die Stimmung wieder und bei der Schildkröte ist dann alles wieder im Lot. Gegen 17.00 sind wir wieder im Hotel – sonnenverbrannt und salzverkrustet. Lailas erster Weg führt natürlich zu Leo. Wie versprochen gehen wir dann gemeinsam Essen und noch auf einen Absacker ins ‚Running Deer’, aufgrund der Aufmachung von Laila und Leo in Yakari-Bar umbenannt. Wirklich ein netter Abend und wir hoffen, dass wir per Email auch noch ein paar Erinnerungsfotos bekommen.


4. Dezember 2008

Abreise! Wir haben beschlossen nach Phuket Town zu fahren und dort noch mal zu übernachten, weil wir unbedingt einen neuen Fotoapparat brauchen. Mit dem Taxi geht’s nach Phuket Town und nach einigem Suchen dann auch zu unserem Hotel. Das ‚Baan Suwantawe’ stellt sich als echter Geheimtipp raus. Für 1200,- Baht bekommen wir ein super Zimmer und einen riesigen Pool. Eigentlich läuft alles ganz gut – denken wir. Bis zu unserem Anruf bei Malaysia Airlines! Dabei stellt sich nämlich raus, dass keinesfalls sicher ist, dass unser Weiterflug von Kuala Lumpur nach Auckland noch gültig ist, wenn wir den Flug von Bangkok nach KL am 7. Dezember nicht antreten. Wir sollen uns noch mal mit dem Büro in Phuket in Verbindung setzen. Die haben natürlich schon zu, was bedeutet, dass wir die Fähre am nächsten Morgen um 8.30 nach Koh Phi Phi vergessen können. Abends treffen wir und mit Yan, einer meiner (Ex-) Montblanc Kolleginnen und ihrem Mann, zum Essen in Phuket Town. Das Restaurant – ein Tip aus dem Lonely Planet – ist zwar sehr stylisch, dafür aber auch ziemlich teuer. Stefan und ich bestellen einen Moquito, der so klein ist, dass wir erst vermuten, dass die irgendwas vergessen haben. Aber trotzdem schön mal wieder, was von zu Hause zu hören.


5. Dezember 2008

Eigentlich fängt der Tag ganz gut an. Schon vor 8 Uhr haben Stefan und ich unsere Bahnen durch den Pool gezogen und sind frisch und guter Dinge. Dann wacht Laila auf und hat Hunger und schlechte Laune. Wir ziehen also los, um im Cafe um die Ecke zu frühstücken. Leider macht das erst um 10.00 auf, wir sind 30 min zu früh. In der Hoffnung, was anderes zu finden ziehen wir in der sengenden Hitze weiter, aber weit und breit ist kein Cafe in Sicht. Die Stimmung sinkt. Wir kaufen an der Strasse wenigstens ein paar Kekse gegen den schlimmsten Hunger und beschließen, erst zu Malaysia Airlines zu gehen. Leider haben die geschlossen! Feiertag! Der Geburtstag des Königs, wie wir später rausfinden. O.k., dann also doch erst frühstücken. Wir nehmen ein Tuktuk. Nach 2 Ecken platzt ihm der Reifen und wir laufen dann lieber das letzte Stück. Wir bestellen ein Omelett. Leider ist kein Koch da. Also kein Omelett, sondern Sandwich. Honig für Lailas Joghurt ist dann auch noch aus. Zurück im Hotel telefoniert Stefan mit Malaysia Airlines und es sieht so aus, also ob wir tatsächlich nach Bangkok zurück müssen, um von dort nach KL zu fliegen. Ich sage schon mal im Hotel bescheid, dass wir noch länger bleiben. Nur leider ist das Hotel ausgebucht! Super, das hat ja gerade noch gefehlt. Gottseidank klappt das dann doch noch und wir müssen nur einmal umziehen. Die ganze Telefonierei – über Skype wenigstens erschwinglich – bringt uns nicht weiter, aber wir erfahren immerhin, dass der Flug von Bangkok um 6 Stunden verschoben wurde. Wir gehen erstmal Einkaufen und Schwimmen und ändern dann die Taktik dahingehend, dass wir den Flug nicht nehmen können, weil er zu spät in KL ankommt. Um 22.00 ist es endlich geschafft! Wir müssen nicht nach Bangkok. Laila ist schon halb eingeschlafen, Essengehen fällt also aus. Egal! Stefan holt was vom Japaner und wir sind froh, dass dieser Tag vorbei ist!