Samstag, 27. Dezember 2014
Chiang Rai - Weihnachten in den Bergen mal anders
Montag, 22. Dezember 2014
Chiang Mai - Lost in Thailand
Anlass zur Verzweiflung gibt auch immer wieder die Planlosigkeit der Rót Daang (rote Trucks) Fahrer. Der Stadtkern von Chiang Mai ist von einem quadratischen Wassergraben umgeben, an dem man sich eigentlich super orientieren kann. Aber zeigt man auf der Karte, an welche Ecke des Quadrats man will, erntet man immer wieder nur fragende Blicke. Aber vielleicht haben wir da auch irgendwas noch nicht verstanden.
Wir stellen schnell fest, dass wir nicht als Einzige die grandiose Idee haben, den Tempel dort zu besuchen. Menschenmassen schieben sich die 306 Treppen hoch, bewaffnet mit IPhone und Selfiearm, um an jedem Treppenabsatz noch wieder ein weiteres Gruppenfoto zu machen. Ich bin kurz vorm Amoklauf.
Danach ist uns die Lust auf weitere Exkursionen vergangen. Wir machen uns auf den Heimweg stellen das Auto vorm Hotel ab und erledigen den Rest des Tages zu Fuß. Am Sonntag nehmen wir uns den höchsten Berg Thailands, den Doi Inthanon, vor. Hier ist die Lage etwas entspannter, vermutlich weil die Fahrt von Chiang Mai fast 2 Stunden dauert. Die Tempel kurz vor dem Gipfel erreicht man tatsächlich über Rolltreppen, vor dem Gipfelschild schaffen wir es erstaunlicherweise ein Foto zu machen ohne erst mehrere chinesische Reisegruppen abwarten müssen und Hin- und Rückweg verlaufen ohne größere Zwischenfälle. Nach Massage (Stefan), Fish Spa (Laila) und Haarefärben (Susanne) beschließen wir noch eine Nacht in Chiang Mai dranzuhängen und schlagen uns über den Walking Sunday Market, der seinen Namen nicht verdient hat, da man sich maximal im Schneckentempo vorwärts schieben kann, was mit Walking wirklich nichts zu tun hat. Aber so langsam wird es auch Zeit weiterzuziehen, wir können langsam schon einen eigenen Reiseführer über Chiang Mai schreiben. Nächster Stopp und Anlaufstelle für den Weihnachtsmann: Chiang Rai
Susanne, Stefan und Laila
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Good bye Perth, hello KL
Auch die letzten Tage verfliegen im Nu. Am Mittwoch nutzen wir noch einmal das schöne Wetter für ein letztes BBQ am Strand und grillen die übrigen deutschen Currywürste, Donnerstag stehen Christmas Carols in der Schule auf dem Plan und Freitag fange ich dann langsam an unsere Sachen wieder in den Rucksäcken zu verstauen.
Nicht ganz so einfach, denn auf unerklärliche Weise hat sich doch wieder mehr Zeug angesammelt als geplant. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir ganz gut im Plan liegen und dann kommt der Samstag und es läuft mal wieder alles aus dem Ruder. Packen, Putzen und Aufräumen dauern doch viel länger als gedacht und als wir endlich loskommen, um den Mietwagen abzugeben, schickt das GPS uns in die falsche Richtung. Die Autovermietung hat bereits geschlossen als wir ankommen, wir müssen den Wagen dort ungecheckt stehen lassen und stehen mit unseren ganzen Rucksäcken, Taschen und Tüten ziemlich unentspannt in der Hitze am Straßenrand in der Hoffnung, dass irgendwann mal ein Taxi vorbeikommt. Denn in der ganzen Hektik haben wir vergessen online bei Air Asia einzuchecken und müssen uns noch in die kilometerlange Schlange am Check-In einreihen - wohl wissend, dass wir viel zu viel Handgepäck haben - sowohl mengen- als auch gewichtsmäßig. Aber letztendlich sitzen wir im Flugzeug, erhaschen durch die Wolken einen letzten Blick auf die Skyline von Perth und damit ist das Kapitel Australien erstmal abgeschlossen. Zeit also für eine kurze Bilanz:
Wir haben den strahlendblauen Himmel, den kilometerlangen Strand und die Wellen jeden Tag wieder genossen, viele neue Dinge wie Rogaining, Bogenschießen, Wakeboarding, Sandboarding, Kitesurfen ausprobiert, alte Freunde wieder getroffen und neue gefunden. Haben uns vor Kakerlaken und Zecken geekelt und über die hohen Preise und Northside Rentals aufgeregt. Aber es war eine tolle Zeit, wir haben uns in Perth wieder einmal wie zu Hause gefühlt, werden es unglaublich vermissen und waren mit Sicherheit nicht zum letzten Mal da.

Dann der Kulturschock Malaysia - das Land der großen Häuser und ekeligen Toiletten.
Wir bleiben noch ein paar Tage bei Bekannten, die wir im letzten Jahr auf Tioman kennengelernt haben und die seit 5 Jahren in Kuala Lumpur leben. Wenn ich bisher dachte, unser Haus sei groß, dann werde ich jetzt eines Besseren belehrt. Das Haus hat 800 qm - in Worten: achthundert! - verteilt auf 5 Zimmer und einen 17 m Pool. Wow! Die Zimmer sind so riesig, dass eine Hälfte des Esszimmers nebenher noch als Fußballplatz dient. Am Sonntag nutzen wir alle Annehmlichkeiten der Wohnanlage, die auch noch über ein Clubhaus mit 25 m Pool, Fitnessraum und Restaurant verfügt. Abends gehen wir in ein lokales Restaurant und essen Roti, eine Art gefüllter Pfannkuchen aus Strudelteig und ein malaysisches Nationalgericht.
Laila ist nicht böse, dass wir sie am Montag mit den anderen Kids zu Hause lassen, während Stefan und ich einen Ausflug nach KL City unternehmen. Wir trinken Kaffee an den Petronas Towers, laufen durch Chinatown, Essen Chicken Tikka in Little India, Shoppen in der Mid Valley Megamall und genießen es, uns einfach durch die Stadt treiben zu lassen ohne einen Plan haben zu müssen. Abends specken wir unser Gepäck ordentlich ab - der Rest bleibt bis zu unserem Heimflug in KL - und morgens um vier Uhr geht mit leichtem Marschgepäck zum Flughafen und in die letzte Etappe nach Nordthailand und Kambodscha.
Wir haben den strahlendblauen Himmel, den kilometerlangen Strand und die Wellen jeden Tag wieder genossen, viele neue Dinge wie Rogaining, Bogenschießen, Wakeboarding, Sandboarding, Kitesurfen ausprobiert, alte Freunde wieder getroffen und neue gefunden. Haben uns vor Kakerlaken und Zecken geekelt und über die hohen Preise und Northside Rentals aufgeregt. Aber es war eine tolle Zeit, wir haben uns in Perth wieder einmal wie zu Hause gefühlt, werden es unglaublich vermissen und waren mit Sicherheit nicht zum letzten Mal da.
Laila ist nicht böse, dass wir sie am Montag mit den anderen Kids zu Hause lassen, während Stefan und ich einen Ausflug nach KL City unternehmen. Wir trinken Kaffee an den Petronas Towers, laufen durch Chinatown, Essen Chicken Tikka in Little India, Shoppen in der Mid Valley Megamall und genießen es, uns einfach durch die Stadt treiben zu lassen ohne einen Plan haben zu müssen. Abends specken wir unser Gepäck ordentlich ab - der Rest bleibt bis zu unserem Heimflug in KL - und morgens um vier Uhr geht mit leichtem Marschgepäck zum Flughafen und in die letzte Etappe nach Nordthailand und Kambodscha.
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Wakeboarding, BBQ und Moonlight Cinema
Unsere letzten Tage in Perth sind so ausgefüllt mit Aktivitäten, dass ich nicht mal dazu komme einen neuen Post zu verfassen.

Nachdem Montag bis Donnerstag nichts weiter Erwähnenswertes passiert, starten wir am Freitag mit einer neuen Freizeitbeschäftigung - dem Wakeboarden (wie Kitesurfen ohne Kite oder Snowboarden auf dem Wasser). 'Wir' ist genau genommen leider nicht richtig, denn mit lädiertem Knie kann man das nicht machen, so sind also nur Laila und Stefan am Start. Die Anlage ist nagelneu und besteht aus einem Anfängertümpel und einem größeren See mit den entsprechenden Sprungschanzen für die Könner. Die beiden sind offenbar relativ begabt und meistern den Anfängerlift schon nach kurzer Zeit, so dass sie nach einer Stunde bereit sind für den großen See. 
Aber leider lässt sich der Anfangserfolg nicht auf den großen Lift übertragen, wo der Start deutlich schwieriger ist, weil der Lift schneller fährt. Und nach jedem Fehlstart muss man sich wieder hinten anstellen, so dass Stefan einen Großteil der Zeit nass und schlotternd in der Schlange steht und Laila schon von vornherein kneift. Irgendwann ist glücklicherweise die gebuchte Zeit um - nach dem 3. Fehlstart wird es als Zuschauer ja doch etwas langweilig - und wir fahren zurück nach Perth, gehen zum Spanier Tapas Essen und stehen 14 Stunden später wieder am Lift, da das Ergebnis vom Vortag offenbar doch nicht ganz befriedigend war. Das ändert sich leider aber auch am Samstag nicht groß. Zumindest Laila schafft einmal den Start, macht dann aber in der ersten Kurve den Abgang und als Stefan es beim letzten Versuch vor Ladenschluss endlich schafft ein paar Meter zu fahren, gibt es Standing Ovations vom Ufer und anerkennendes Schulterklopfen für so viel Ausdauer. Ich bin ein bisschen erleichtert, dass wir am Sonntag unser Abschieds-BBQ am City Beach geplant haben und so nicht noch ein weiteres Mal zum Wakepark fahren können.
So verbringen wir einen herrlichen Tag am Strand, der leider bei Laila und Sara trotz Lichtschutzfaktor 50+ mit einem Sonnenbrand endet. Für 6 Stunden dauerbaden reicht hier trotz Nachcremens selbst das nicht aus. Montagabend sind wir bei Sharron und Ken eingeladen und Dienstagabend haben wir Karten für das Moonlight Cinema. Wir liegen auf Beanbags im Kingspark, essen Chips, hören den exotischen Geräuschen im Wald zu, sehen uns die Vorpremiere von 'Paddington' an und sind ein bisschen wehmütig, dass wir Perth so bald schon wieder verlassen müssen.
Montag, 1. Dezember 2014
Vanillekipferl und Bogenschießen
Dort waren wir vor fünf Jahren auch schon mal, haben aber keinen Pinguin zu Gesicht bekommen und diesmal erfahren wir auch warum. Die Kollegen sind nämlich tagsüber auf Futtersuche und schwimmen zu diesem Zweck irgendwo im Ozean rum. Einen Daheimgebliebenen, der wohl auf Diät ist, erspähen wir unter einer Treppe und die Jungs auf der Pflegestation können wir bei der Fütterung besuchen, aber wenn die Benamsung der Insel nach der Mehrheit der dort sichtbaren Vögel erfolgt wäre, hätte sie sicherlich Seagull Island heißen müssen.
Abends haken wir noch einen weiteren Punkt auf unserer To-Do Liste ab: Sonnenuntergang mit Fish & Chips am Cottesloe Beach.
Bowling, Beuteltiere, Currywurst
Beaches, Boarding, Birthday
Die Zeit vergeht schon wieder wie im Fluge und in vier Wochen ist der Abschnitt Perth v
Das erste tote Känguru am Straßenrand lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Die Landschaft ist trocken und sieht wenig fruchtbar aus und so ist es umso überraschender, dass wir hier die leckersten Erdbeeren wachsen, die wir bisher gegessen haben. Nach einem Kilo Erdbeeren und einer weiteren Stunde Fahrzeit erreichen wir den Sandboardverleih in Lancelin. Das ist nämlich der erste Tagesordnungspunkt: Sandboarding in den Dünen. Unser diesjähriges Alternativprogramm zum Skiurlaub. Den Aufstieg muss man hier leider ohne Lift bewältigen, aber wenn man das Board mit einer ausreichenden Menge Wachs präpariert hat, ist die Abfahrt ein riesiger Spaß. Den feinkörnigen Sand finden wir allerdings Tage später noch in Schuhen, Hosentaschen, Nase und Ohren wieder. Nach einem Picknick am Strand hilft zumindest oberflächlich ein Bad im Ozean gegen den allgegenwärtigen Sand, der sogar die 'Grüns' des Lancelin Golfclubs ersetzt.
Sonntag stehen Nippers, Surfen, Schulfest, Relaxen im Kingspark und Franzbrötchen Backen auf dem Plan und am Montag ist es dann endlich so weit: Lailas lang herbeiersehnter 11. Geburtstag!
HAPPY BIRTHDAY, meine Große!
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