Mittwoch, 25. Februar 2009

Nelson - Kaiteriteri - Nelson

20. Februar 2009

Wie vorhergesagt regnet es heute. Die Unwetterwarnung in der Zeitung, die starken Regen und Sturm ankündigt, ist aber etwas übertrieben. Da sind wir aus Hamburg doch schlimmeres gewohnt. So beschließen wir halt das Beste draus zu machen und mit Laila einen Kuchen zu backen. Leider stößt unsere Küchenausstattung gleich wieder an ihre Grenzen und beschert mir einen weiteren Besuch im Warehouse. Es gibt nicht mal eine Backform und ich frage mich langsam, ob Anita die Küche nie benutzt hat oder alles vor uns in Sicherheit gebracht hat. Nachmittags lässt der Regen etwas nach und Manfred, Erika und Laila machen noch einen Strandspaziergang. Laila genießt es außerdem, Oma und Opa mal für sich alleine zu haben und sahnt dabei auch gleich noch ein Eis ab. Wir genießen dafür mal die Ruhe. Morgen soll das Regenwetter dann auch schon wieder vorbei sein.


21. Februar 2009

Wie immer ist Samstag natürlich Markttag. Aber wie schon beim letzten Mal sind wir spät dran und die Sonne brennt schon wieder so, dass man sich möglichst von Sonnenschirm zu Sonnenschirm hangelt. Ausgestattet mit frischem Brot, Wurst, Obst und Gemüse treten wir den Heimweg an. Bei dem tollen Wetter steht einem Ausflug nach Mapua nichts im Wege. Schließlich sollen unsere Besucher auch mal die nähere Umgebung von Nelson kennen lernen. In Mapua gibt es erstmal eine Portion Fish&Chips für alle. Die hiesige Dorfjugend hat sich zu unserer Unterhaltung offenbar eine neue Sportart ausgedacht: sie springen mit dem Mountainbike über eine Rampe vom Steg ins Hafenbecken. Wen wundert es da, dass in NZ das Bungeejumping erfunden wurde! Laila überredet Oma und Opa mal wieder zu einem Besuch im ‚Touch the sea’. Wir lesen bei einem Kaffee gemütlich die Zeitung. Dann fahren wir zurück mit Zwischenstopp auf Rabbit Island – einem beliebten Wochenendausflugsziel der Nelsoner. Das Wasser ist heute so warm und die Wellen so toll, dass sogar ich mich in die Fluten stürze. Erfrischt fahren wir noch auf einen Kaffee nach Monaco (in NZ), bevor dieser erlebnisreiche Tag mit einem Barbecue zu Ende geht.


22. Februar 2009

Das Wetter soll weiterhin so gut bleiben und so planen wir einen 2-tägigen Ausflug nach Kaiteriteri im Abel Tasman Nationalpark. Es stellt sich als nicht so einfach raus, eine Unterkunft für 5 Personen zu finden. Schließlich klappt es und es geht los. Wir fahren bis Marahau, von wo man in den Nationalpark wandern kann. Nach 45 min gelangen wir an einen Badestrand, der mit seinen Felsen und dem türkisfarbenen Wasser eher an Thailand erinnert. Nur die Temperaturen von Luft und Wasser unterscheiden sich doch deutlich, so dass sich dann auch nur Stefan und Laila mit Schnorcheln bewaffnet ins Wasser wagen. Dann treten wir den Rückweg an. Laila ist seltsam motiviert als erste wieder am Auto anzukommen. Vermutlich spekuliert sie auf ein Belohnungseis. Unser Motel in Kaiteri ist eine angenehme Überraschung, wir halten uns dort aber trotzdem nicht lange auf, sondern springen nur schnell unter die Dusche, bevor wir uns auf den Weg zum Restaurant machen. Als wären wir nicht schon genug gelaufen, müssen wir erst noch mal über einen Berg steigen. Tolle Abkürzung! Dafür schmeckt das Essen dann umso besser und sind sind sogar noch eingeladen. Nach einem Glas Wein im Motel fallen wir dann alle völlig erschöpft ins Bett. Was soll das erst nach einer längeren Wanderung werden ;-)


23. Februar 2009

Nach einem schnellen Frühstück packen wir unseren Kram wieder ins Auto und kaufen uns Tickets fürs Taxiboat, von dem man sich an verschiedenen Stränden absetzen und wieder abholen lassen kann. Im Supermarkt decken wir uns mit Wasser und Sandwiches ein, dann geht’s auf Boot.. Es gibt noch einen Touri-Stop am ‚Split Apple’ – einem gespaltenen Felsbrocken im Meer. Wir steigen noch einmal auf ein kleineres Boot um, bevor wir in Torrent Bay aussteigen. Von dort wandern wir zurück nach Anchorage (in NZ, nicht Alaska), wo uns das Boot um 15.00 Uhr wieder abholt. Auf halber Strecke machen wir noch einen Abstecher zu Cleopatra’s Pool im Torrent River. Die Kletterpartie zum Pool ist mit Laila recht abenteuerlich und das Wasser ist eisig – da hätte Cleopatra garantiert nie drin gebadet – dafür aber Stefan und Laila. Vor den beiden ist auch kein Gewässer sicher ;-) Pünktlich erreichen wir Anchorage und es bleibt sogar noch Zeit für ein Bad im Meer. Wer da baden geht, ist wohl klar… Zurück in Kaiteri trinken wir noch einen Kaffee und dann geht’s heim nach Nelson. Der Urlaub im Urlaub – wie Laila es nennt – ist zu Ende.


24. Februar 2009

Morgen ist Lailas erster Schultag und wir fahren morgens erstmal zur Schule, um die Formalitäten zu erledigen und uns zu erkundigen, was sie alles benötigt. Dann steuern wir wieder mal das Warehouse an, um Laila (mit Rucksack, Lunchbox etc.) und Manfred und Erika (mit Kühltasche, Thermoskanne etc.) auszustatten. Die Beiden werden uns morgen nämlich verlassen, um zwei wochenlang die Südinsel zu erkunden. Anschließend fahren wir in die Stadt, um die Missgeschicke der letzten Tage auszubügeln. Wir haben einen Haustürschlüssel verloren und Stefan ist auf seine Sonnenbrille gelatscht, für die ich im übrigen letztes Jahr halb Hongkong abgeklappert habe :-( Da müssen wir jetzt erstmal für Ersatz sorgen. Den Nachmittag verbringe ich gemütlich mit einem Buch auf dem Sofa, während die anderen nach Rabbit Island fahren, um die neuen Surfboards auszuprobieren. Diesmal ist es lausig kalt und alle sind total durchgefroren als sie nach Hause kommen. Da lobe ich mir doch mein Sofa!


25. Februar 2009

Heute ist für uns alle ein aufregender Tag. Manfred und Erika holen heute ihren Mietwagen ab und müssen sich jetzt erstmals dem neuseeländischen Linksverkehr stellen. Laila hat ihren ersten Schultag und wir sind natürlich auch ein bisschen aufgeregt, ob es ihr wohl gefällt und sie klarkommt ohne die Sprache zu sprechen. Alle Bedenken lösen sich aber sofort auf. Sie ist gleich mittendrin und hat gleich am ersten Tag schon drei neue Freundinnen (von denen zwei sogar deutsch sprechen). Dann haben wir jetzt also montags bis freitags von 9.00 -15.00 frei. Das sollte sich doch positiv auf unser Handicap auswirken ;-) Ich nutze gleich den ersten Tag, um endlich mal wieder zum Friseur zu gehen und hänge gleich noch einen kurzen Einkaufsbummel dran. Dann treffen wir uns in der Stadt zum Eisessen. Laila ist traurig, dass sie noch keine Schuluniform hat und gar nicht als Schulkind erkannt wird . Der Uniformshop in der Schule hat leider erst am Donnerstag geöffnet. Na ja, wenn das ihre einzige Sorge ist…

Donnerstag, 19. Februar 2009

Karamea - Nelson

15. Februar 2009

Heute ist Sonntag und Karamea ist noch verschlafener als sonst. Macht aber nix, denn den Vormittag verbringen wir sowieso mit Telefonieren, Skypen, Emailen. Erst am frühen Nachmittag kommen wir los und der erste Weg führt in den Supermarkt, denn der hat heute nicht lange auf. Die Auswahl lässt etwas zu wünschen übrig – wir sind mittlerweile aber auch schon sehr verwöhnt durch die Super-Supermärkte. Dann fahren wir zum Baden zum Oparara River – das ist zumindest der Plan. Das Wasser ist aber total braun – obwohl es klar ist – und sieht nicht sehr einladend aus. Laila meint, dass es Cola ist. Wir haben keine Ahnung. So fahren wir dann zurück zum Karamea River, der besser aussieht, uns aber zum Baden zu kalt ist. Dafür sind wir aber mutterseelenallein. Stefan und Laila werden zu Captain Hook und Piraten Joe auf Schatzsuche, während ich den Dornröschenschlaf vorziehe und ein bisschen vor mich hin döse bis der Schatz gefunden ist und wir wieder nach Hause fahren können.


16. Februar 2009

Heute steht mal Aktivprogramm auf dem Plan: Wandern und Höhlenerforschung! Um zum Oparara Basin zu kommen, muss man erstmal 45 min über eine Schotterstraße fahren. Auf dem Parkplatz werden wir sofort von hunderten von Sandflies überfallen, so dass ich am liebsten schon gleich wieder umdrehen würde. Als wir dann loslaufen, wird es dann aber besser. Man muss nur immer in Bewegung bleiben. Am Ende des Wanderung stößt man auf den Oparara Arch – ein 37m hoher Felsbogen über den Oparara River. Früher konnte man da wohl auch noch durchlaufen, aber das geht jetzt nicht mehr. Zurück im Auto müssen wir dann noch ein paar Minuten fahren, bevor wir die beiden begehbaren Höhlen erreichen. Wir sind weit und breit die einzigen und mit Taschen- und Kopflampen bewaffnet, machen wir uns auf den Weg. Die erste Höhle ist schmal und niedrig und bekannt für die dort hausenden Höhlenspinnen, von denen wir auch tatsächlich ein paar Exemplare zu sehen kriegen – gottseidank diesmal aus sicherer Entfernung. Die 2. Höhle ist groß und geräumig mit Glühwürmchen unter der Decke. Ohne Taschenlampe sieht man im wahrsten Sinne des Wortes die Hand vor Augen nicht. Schon etwas unheimlich! Dann reicht es aber auch und wir treten den Heimweg an. Schließlich müssen wir auch noch unseren Kram packen, denn morgen geht es in aller Frühe zurück nach Nelson.


17. Februar 2009

Um 7.30 Uhr klingelt der Wecker – ein ungewohntes Gefühl ;-) Wir schaffen es dann tatsächlich um 9.00 Uhr im Auto zu sitzen, nachdem Laila sich noch mal von ihrem Schaf verabschiedet hat. Bis Nelson sind es 4,5 h Fahrt, weil man wegen eines Naturschutzgebietes einen riesen Bogen fahren muss. Handyempfang gab es in Karamea sowieso nicht und in als wir in Westport ankommen, hat unsere Vermieterin schon mehrmals angerufen, schließlich wollen wir heute unser Haus beziehen. Pünktlich um 14.00 Uhr stehen wir dann aber auch vor der Tür, Anita erwartet uns schon. Wir machen erstmal eine Bestandsaufnahme und fahren dann zum Warehouse, wo man so ziemlich alles kaufen kann. Wir statten uns mit Gartentisch, Grill und jeder Menge Kleinzeug aus. An der Kasse stellen wir dann fest, dass Stefan sein Portemonae und ich meine Kreditkarte vergessen habe. Also schnell noch mal eben zum Geldautomaten! Bei dem ganzen Gehampel vergessen wir dann den Gartenstuhl, den wir eigentlich kaufen wollten, an der Kasse. Dann machen wir noch einen Großeinkauf im Supermarkt und dann geht’s ab nach Hause, alles aus- und einräumen. Irgendwie hat Anita es wohl gut mit uns gemeint und im gesamten Schlafzimmer sowohl die Schubladen als auch das Bett mit irgendwas einparfümiert. Außerdem gibt es haufenweise Kitsch und Nippes – schwerpunktmäßig Engel in allen Varianten. Da ist morgen erstmal ausmisten und umräumen angesagt. Auch die verstaubten Kunstblumensträuße müssen unbedingt verschwinden. Ein herbe Enttäuschung erleben wir, als wir den Fernseher einschalten. Wir können den ‚Dr. House Sender’ nicht empfangen. Und heute ist Dienstag. Das ist hart!


18. Februar 2009

Die Nacht ist katastrophal. Der altenglische Parfümgeruch macht mich wahnsinnig und außerdem ist es kalt unter der dünnen Wolldecke. Ich komme mir vor wie im Folterkeller von Schloss Windsor :-) Der erste Weg heute Morgen ist dann auch ins Warehouse, um richtige Bettdecken und –bezüge zu kaufen und dann geht es den Staubfängern an den Kragen. Alles ab in die Kiste und dann in den Keller und nach etwas Möbelrücken sieht es langsam erträglicher aus. Allerdings scheint der Gartenstuhl sich gegen uns verschworen zu haben. Jetzt habe ich zwar einen gekauft - und sogar auch mitgenommen -, aber es stellt sich raus, dass der Tisch gar nicht grün, sondern weiß ist und der Stuhl ist natürlich grün. Also noch mal zum Warehouse – gut das das nur 10 min Fahrt sind. Dann müssen wir noch schnell unsere Sachen, die wir bei Andrea und Gerhard gelagert haben, einsammeln, bevor wir zum Flughafen fahren und Stefans Familie abholen. Laila zählt schon seit morgens die Stunden bis Oma und Opa endlich kommen. Entsprechend stürmisch fällt dann auch die Begrüßung aus. Die beiden haben ihre 2-Tagesreise einigermaßen überstanden und halten abends dann bei einem Fläschchen Wein dann sogar noch bis 22.00 Uhr durch, bevor sie endlich ins Bett fallen. Ach ja, jetzt hätte ich es fast vergessen: Heute hat die Immigration angerufen. Unsere Visa sind fertig und damit kann Laila jetzt tatsächlich nächste Woche in die Schule gehen und wir dürfen bis Ende Juli in Neuseeland bleiben – falls wir nicht doch lieber vorher dem Winter hier entfliehen und der Sonne hinterherreisen wollen!


19. Februar 2009

Trotz neuer Kissenbezüge und exzessivem Lüften ist der Geruch nicht wegzukriegen. Da muss dringend was passieren. Nicht noch eine Nacht auf Schloss Windsor! Erst frühstücken wir aber mal ausgiebig. Manfred und Erika haben ihre erste Nacht auf der Südhalbkugel auch gut überstanden und sind jetzt bereit für erste Erkundungen. Wir fahren erst mal nach Nelson City und nach einem Besuch der Kathedrale, bummeln wir über die Einkaufsstrasse, essen eine deutsche Bratwurst und statten die beiden bei der Touri-Info aus. Dann statten wir noch dem Strand einen Besuch ab, nachdem wir aus dem Warehouse noch schnell neue Kopfkissen und eine Gasflasche rausgeholt haben. Heute Abend wollen wir nämlich grillen. Leider muss der Grill erst noch zusammengebaut werden . Eine Anleitung gibt es nicht, dafür aber zahllose Teile, Schrauben, Muttern… Ach ja, und richtiges Werkzeug gibt es natürlich auch nicht. Da ist Improvisieren angesagt! Aber nach einer knappen Stunde hat Stefans Papa – mit Lailas tatkräftiger Hilfe und schlauen Tipps – die Aufgabe gemeistert und die zarten gegrillten Rinder- und Lammfilets waren den Aufwand mehr als wert.

Samstag, 14. Februar 2009

Christchurch - Hokitika - Westport - Karamea

10. Februar 2009

Der angekündigte Regen bleibt aus, aber es ist richtig kalt geworden. Erstmal Schluss mit Flipflops und Trägershirt. Wir brechen auf nach Christchurch. Das ist ja nur eine kurze Fahrt. Wir nehmen das erstbeste Motel, das der Lonely Planet empfiehlt und bekommen gerade noch das letzte Zimmer. Wir bleiben ja sowieso nur eine Nacht. Nach einem 10 $ Lunch beim Thailänder erkunden wir die Stadt. Als erstes begegnen wir Basketball-Man, der auf dem Cathedral Square eine riesen Show abzieht und am Ende auf dem Bauch über 10 Basketbälle rollt. Dann besichtigen wir die Christ Church, bevor wir dann in den Shopping-Modus schalten. Laila bekommt eine Fleeceweste und Stefan eine neue externe Festplatte, denn so langsam stößt unser Notebook an seine Grenzen. Für mich fällt leider nix ab. Dann sind wir platt und unsere Energie reicht gerade noch für Takeaway vom Inder und Dr. House.


11. Februar 2009

Über Nacht hat es dann doch noch geregnet und es ist noch kälter geworden, aber wir haben heute sowieso eine sehr lange Fahrt vor uns. Wir wollen über den Arthur Pass an die Westküste. Der erste Teil ist ziemlich unspektakulär – man fährt nur über plattes Land (fast wie zu Hause ;-)) – aber als es dann in die Berge geht, gibt es tolle Kulissen – sogar mit schneebedeckten Gipfeln. Bei uns stellt sich ein Skiurlaubsfeeling ein, das sich bei der Pizza auf einer Art Hütte auf dem Arthur Pass noch verstärkt. Lediglich die Keas (eine Art Papagei), die draußen die Reste von den Tellern fressen, wollen da nicht so recht ins Bild passen. Dann geht’s recht steil bergab bis zur Küste. Wir fahren bis Hokitika, sind dann aber etwas frustriert, weil die Motels entweder ausgebucht oder schäbig sind und entscheiden uns dann für den Birdsong Backpacker, in dem Stefan schon mal war. Der ist ausgesprochen nett, bunt und super ausgestattet und hält noch eine Überraschung bereit. Der Manager und seine Familie sind Freunde von Lailas Spielkameraden aus Nelson, wie sich durch Zufall rausstellt. Neuseeland ist doch ein Dorf! Wir verbringen dort einen gemütlichen Abend mit Kochen, Mensch-ärgere-Dich-nicht und einer Flasche Rotwein. Laila und ich schlafen dann irgendwann, während Stefan noch die halbe Nacht arbeitet.


12. Februar 2009

Es schüttet wie aus Eimern. Die Einheimischen sind wahrscheinlich froh, denn der Regen war dringend nötig, für uns ist es blöd. Wir können nicht mal länger in unserem Backpacker bleiben, denn der ist wegen des Coast-to-Coast Rennens (240 km Laufen, Kanu- und Radfahren – das können sich auch nur Neuseeländer ausdenken!) ausgebucht – und nicht nur der, wie wir noch feststellen werden. Erstmal steuern wir also Ross an, eine alte Goldgräberstadt. Dort gibt es ein kleines Museum, ein paar historische Gebäude und sogar eine aktive Goldmine, die man aber nicht besichtigen kann. Es gibt allerdings noch immer Leute, die bei der alten Mine ihr Glück mit Goldwaschen versuchen. Leider ziemlich aussichtslos! Dann fahren wir zurück und weiter nach Greymouth, die größte Stadt an der Westküste und die vollste. Denn auch hier sind alle Unterkünfte ausgebucht. Na gut, dann fahren wir halt weiter. So unbedingt wollten wir hier sowieso nicht bleiben. Nur leider finden wir auch in Punakaiki das selbe Bild vor – NO VACANCY! In einem Backpacker hätten wir noch eine Art Holzzelt mit Kerzen, in einem anderen einen Gipsy-Van bekommen können. Bei dem Wetter hatte ich mehr an eine gemütliche Hütte mit Kamin und Sauna gedacht. Da wir nicht wissen, wie weit wir für eine Bleibe noch fahren müssen, handeln wir lieber jetzt schon mal die Pancake Rocks und Blow Holes ab. Der Regen hört auch gerade rechtzeitig auf und die Sonne kommt sogar durch, so dass man den Blick sogar genießen kann. Dann geht es weiter nach Norden Richtung Westport. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass auch auf der gesamten Strecke alle Unterkünfte ausgebucht sind und Westport empfängt uns mit leuchtenden NO VACANCY Schildern. Das Ende vom Lied ist, dass wir unser Zelt aufbauen. Denn neben dem erwähnten Coast-to-Coast Rennen ist in Westport auch noch der Buller Gorge Marathon. Zur Krönung des Tages kriegen wir im Dirty Marys auch noch die schlechtesten Nudeln der Welt – und dabei ist doch erst morgen Freitag, der 13.


13. Februar 2009

Schon die ganze Nacht habe ich ein leises Rascheln an unserem Zelt gehört, aber ich dachte, Laila kratzt mit dem Schlafsack an der Zeltwand entlang. Sie ist dann auch diejenige, die die Spinne entdeckt (gottseidank zwischen Innen-und Aussenzelt). Ich halte es erstmal für eine Übertreibung, bis ich dann die Beine der Spinne sehe. Das ist ganz klar Männersache, da muss Stefan ran. Das Vieh entpuppt sich als riesengroß und ausgesprochen kampfeslustig (siehe Foto) – von wegen Weglaufen. In unserer Broschüre über Giftspinnen entdecken wir ein sehr ähnliches Model. Brrrrhhhh! Ich dachte in Neuseeland gibt es solche Krabbelviecher nicht! Wenigstens ist das Wetter jetzt wieder besser, so dass wir mal die Umgebung erkunden können. Es gibt dort eine Seehundkolonie und ein paar Badestrände. Obwohl es jetzt ja schon das 3. Mal ist, ist Laila doch noch mal begeistert von den süüüßen Seehundbabies. Zu längeren Wanderungen lässt sie sich aber heute nicht überreden und so kehren wir dann im Bay House ein, von wo man einen einzigartigen Blick aufs Meer hat und wo man dazu noch hervorragend essen kann. Es gefällt uns so gut, dass wir für abends gleich noch mal einen Tisch reservieren. Dann bleibt noch genug Zeit für eine kurze Golfrunde – Laila spielt im Übrigen jetzt schon richtig gut – bevor wir frisch geduscht im Restaurant auflaufen. Auch die Abendkarte ist sehr gut und die Preise erstaunlich zivil – bei uns hätte man alleine für den Blick schon einen ordentlichen Aufschlag gezahlt. Danach kommt dann der ungemütliche Teil, denn es soll heute Nacht nur 7°C geben und wir präparieren uns entsprechend und mummeln uns ein, während Stefan mal wieder eine Nachtschicht an Computer und Telefon einlegt.


14. Februar 2009

Um 6.00 Uhr klingelt Stefans Handy, aber wir sind längst nicht die Ersten, die wach sind. Der gesamte Campingplatz ist schon auf den Beinen, denn die meisten laufen wohl beim Marathon mit. Ich versuche es noch mal mit Schlafen, aber das klappt nicht so recht. Zu allem Überfluss hat es nachts auch noch angefangen zu regnen, d.h. wir müssen das nasse Zelt verpacken. Wir verstauen das Zelt in Mülltüten und sehen zu, dass wir wegkommen. Auf dem Weg in die Stadt überholen wir die ersten Marathonläufer - im Auto - und bei einem gemütlichen Frühstück können wir aus dem Fenster dann die mehr oder weniger dynamischen Läufer beobachten. Nach einem kurzen Supermarktstop machen wir uns auf den Weg nach Karamea. Dort haben wir zumindest schon ein Zimmer reserviert, das sich dann aber als dunkel und muffig rausstellt. Jetzt geht die Suche schon wieder los! Aber manchmal hat man ja auch Glück. Das Motel, das wir anfahren, ist zwar voll und hatte nur vergessen das NO vor VACANCY zu hängen, aber weil die Neuseeländer ja immer so hilfsbereit sind, ruft sie gleich jemanden an, der noch ein Haus zu vermieten hat. Erst stehen wir von dem falschen Haus und rechnen schon mit dem Schlimmsten, denn das ist alles andere als ‚Lovely’. Dann finden wir aber das richtige und das ist der Hammer. Zum Haus gehört ein Schaf namens Shaun, das Laila gleich ins Herz schließt und umgekehrt, ein riesiger Garten mit Trampolin und Barbecue und auch sonst allem was man sich wünschen kann. Perfekt! Hier bleiben wir jetzt bis Dienstag, dann geht’s nach Nelson zurück, wo wir unser Haus beziehen können. Laila zählt schon die Tage, denn am Mittwoch kommen dann endlich Oma und Opa.

Montag, 9. Februar 2009

Nelson - Kaikoura - Akaroa

3. – 5. Februar 2009

Da ja gestern nur in Nelson ein Feiertag war, gehen wir fest davon aus, dass unser Brief in der Zwischenzeit den Weg nach Nelson gefunden hat und heute zugestellt wird. Als sich aber bis 17.00 Uhr noch nichts getan hat, schwindet unsere Zuversicht und wir verlängern unser Zimmer um eine weitere Nacht. Auch wenn wir uns hier ja wirklich wohl fühlen, nervt die Warterei allmählich. So richtig unternehmen können wir auch nichts, denn wenn der Brief kommt müssen wir die Geburtsurkunde mit unseren Visaanträgen zur Post bringen. Am Mittwoch regnet es dann zu allem Überfluss auch noch den ganzen Tag – allerdings ist das auch das erste Mal seit Wochen! Um wenigstens mal aus dem Haus zu kommen, machen wir einen Abstecher in die Richmond Shopping Mall. O.k., mit den Mega-Malls in Asien kann sie jetzt nicht ganz mithalten, aber es ist eine nette Abwechslung. Danach darf Laila Andrea helfen Laugenbrezeln zu backen und ist eine Weile beschäftigt, die wir dann nutzen, um mal in Ruhe Zeitung zu lesen. Und dann ist der Tag um und was wieder nicht gekommen ist, ist unser Brief. Die Tracking Informationen von DHL stimmen uns auch nicht gerade froh, denn danach ist der Brief noch immer in Auckland. Wir verlängern dann also mal um eine weitere Nacht. Am nächsten Morgen sieht es dann noch schlimmer aus. Denn im Internet steht, das der Brief nach Christchurch (das wäre immerhin schon mal die richtige Insel) und dann wieder nach Auckland gegangen ist. Oh jee, und morgen ist wieder ein Feiertag. Also entweder heute oder dann erst wieder übermorgen! Wir haben jetzt aber eine Telefonnummer von DHL NZ und dort sagen sie uns, dass der Brief heute in Nelson zugestellt wird. Zur Sicherheit rufen wir noch ein zweites Mal an, bekommen aber die gleiche Auskunft. Das lässt ja hoffen. Ich gehe mit Laila mal in den Kleintierzoo um die Ecke, denn sie langweilt sich und ist unzufrieden – es wird langsam Zeit, dass die Schule anfängt. Nachmittags geht Stefan dann mit ihr zum Minigolf, wobei er leider sein Handy zu Hause liegen lässt. Prompt klingelt es nämlich, ich schaffe es aber aus dem Garten nicht schnell genug, höre aber auch die Mailbox nicht ab, weil ich vermute, dass es nur Anita sein kann wegen des Internetanschlusses. Leider falsch gedacht! Es war der Kurierdienst, der den Brief nicht zustellen kann, weil er die Hausnummer nicht lesen kann. Eins und Sieben schreiben die hier anders – wir wohnen in Nummer 71. Na super! Es ist jetzt 16.15 und bis 17.00 können wir den Brief abholen, dann schließt außerdem auch die Post und morgen ist F E I E R T A G. Das wird eng! Das Vorhaben die Unterlagen noch zu kopieren, können wir schon mal abhaken. Um Punkt 17.00 Uhr verlassen wir die Post. Geschafft! Unsere Anträge und Pässe sind auf dem Weg nach Palmerston North. Hoffentlich geht jetzt alles gut und vor allem schnell, denn am 25.2. soll Laila eigentlich in die Schule gehen. Zur Feier des Tages kaufen wir erstmal eine Flasche Sekt und die Zutaten für unser indisches Abschiedsessen mit Andrea und Gerhard, denn es ist tatsächlich die letzte Nacht in unserem Appartement in den Beachside Villas.


6. Februar 2009

Heute ist Waitangi Day! Mühsam packen wir unser ganzes Zeug wieder zusammen und obwohl wir einen großen Rucksack zurücklassen, ist das Auto genauso voll wie vorher!??? Dann geht’s in Richtung Kaikoura, bekannt für Whalewatching und Dolphinswimming. Eigentlich wollten wir ja an die Westküste, aber dort regnet es. Kurz vor Kaikoura ist ein Aussichtspunkt ausgewiesen. Dort halten wir an und staunen, denn dort wimmelt es von Seelöwen, die dorthin kommen, um ihre Jungen aufzuziehen. Die Kleinen tummeln sich alle in einer Art natürlichem Pool. Sehr süß! Da wir zelten wollen, rechnen wir heute mal nicht mit einer längeren Suche, werden aber etwas überrascht, dass die Campingplätze alle ausgebucht sind. Wir ergattern gerade noch das letzte Fleckchen. Das Zeltaufbauen gestalten sich heute aber auch nicht so einfach, weil der Boden steinhart ist. Ohne Hammer – den wir natürlich nicht haben und erst besorgen müssen – geht da gar nix! Zum Kochen haben wir jetzt jedenfalls keine Lust mehr. Wir laufen die Hauptstrasse 3-mal auf und ab, aber auf fettige Fish&Chips haben wir keinen Bock. Schließlich landen wir in dem Restaurant, wo Stefan vor 3 Jahren schon mal war und dort gibt es dann endlich auch leckeres Essen und das alles noch mit Meerblick. Na gut – Laila isst trotzdem Pommes. Anders ließ sie sich nicht mehr motivieren die Restaurantsuche fortzusetzen.


7. Februar 2009

Gegen Mittag fahren wir zur Kaikoura Peninsula, wo es noch mal Seelöwen zu sehen geben soll. Laila ist nicht sonderlich begeistert („Seelöwen sind doch nur beim ersten Mal interessant“) und wäre vermutlich lieber auf dem Campingplatz bei Pool und Playground geblieben. Am Ende findet sie es dann doch ganz toll als sie einen Seelöwen aus 2 m Nähe betrachten kann. Zum Aufstieg zum Aussichtspunkt kriegen wir sie dann aber nicht mehr. Es hat sich aber sowieso zugezogen und so richtig böse bin ich auch nicht drum ;-) Auf dem Rückweg stoppen wir dann bei dem Veranstalter fürs Delfinschwimmen. Das Mindestalter ist aber 8 Jahre und auch wenn Laila groß ist für ihr Alter, werden sie uns das kaum abnehmen. Das wird also nichts! Auch heute haben wir keine Lust zu Kochen und da wir ja gerade soviel gespart haben, weil wir das Delfinschwimmen nicht machen können, gehen wir doch einfach noch mal essen.


8. Februar 2009

Genug gezeltet! So richtig super geschlafen haben wir nicht – außer Laila. Mir war es zu hart auf meiner dünnen Isomatte, Stefan war es zu kalt in seinem Schlafsack. Wir bauen also unser Zelt ab und fahren Richtung Banks Peninsula in der Nähe von Christchurch. Die nächsten 2 Tage soll das Wetter noch gut sein. Die Fahrt ist landschaftlich wirklich toll. Erst fahren wir direkt an der Küste entlang – in der Ferne sieht man sogar die Delfine springen – und dann durch Berge, Hügel und Weinanbaugebiete. Es allerdings unglaublich trocken und die vermutlich sonst so typischen grünen Hügel, sind jetzt gelb. Zufällig stoppen wir an einem kilometerlangen Strand – ein Paradies für Surfer. Wir fahren an Christchurch vorbei und kämpfen uns dann über Serpentinenstrassen bis Akaroa. Als wir aussteigen sind wir erstmal überrascht wie warm es hier ist – so ein Wetter hatten wir hier noch nie – und dann wie schön der Ort ist. Das ist ein echter Geheimtipp, wenn man genug Zeit hat einen kleinen Umweg zu machen. Schließlich haben wir auch noch Glück und finden ein nettes, günstiges Appartement mit Blick aufs Wasser und ein Restaurant direkt am Wasser. Besser kann dieser warme Sommerabend gar nicht enden.


9. Februar 2009

Nach dem Frühstück nehmen wir einen zweiten Anlauf in Sachen Delfinschwimmen. Hier gibt es nämlich die kleinsten Delfine der Welt, die Hector-Dolphins. Die Altersgrenze ist allerdings die gleiche, diesmal versuchen wir aber Laila als 7-jährige zu verkaufen. Auch wenn sie uns das vermutlich nicht glauben, können wir uns für den Törn um 14.30 Uhr anmelden. Leider frischt der Wind in der Zwischenzeit immer mehr auf und als wir um 14.00 wieder bei dem Tourveranstalter auflaufen, sind die Wellen schon über 1m hoch, so dass Laila auf keinen Fall ins Wasser dürfte. Das wird also wieder nix! Wir bekommen unser Geld zurück und Laila als Trost einen Stofftierdelfin namens Hector. Wir gehen erstmal ein Eis essen und dann eine Runde Golfen, um das Eis wieder loszuwerden. Mit dem Wind ist jetzt auch die Hitze weggepustet worden und wir haben jetzt wieder das normale Neuseelandwetter: eiskalt im Schatten und kochendheiß in der Sonne.

Montag, 2. Februar 2009

Nelson - Warten auf Mr. Postman

28. Januar – 2. Februar 2009

Jetzt ist fast schon wieder eine Woche um und wir sind noch immer in Nelson, deshalb gibt es diesmal auch hier nur eine verkürzte Fassung der wichtigsten Ereignisse. Am Mittwochmorgen erfahren wir, dass Stefans Vater es tatsächlich geschafft hat, einen deutschen Beamten davon zu überzeugen, die internationale Geburtsurkunde vor der üblichen Bearbeitungszeit von 2 Wochen auszustellen. Dafür noch mal ein großes Dankeschön – natürlich auch an den eifrigen Standesbeamten! Die Geburtsurkunde ist also jetzt auf dem Weg nach Wilhelmshaven und muss dann ja nur noch die restlichen paar Kilometer nach Neuseeland zurücklegen ;-) Dann haben wir noch einen Termin in unserem neuen Haus (siehe Foto) und Lailas Schule. Jetzt ist soweit alles unter Dach und Fach und es heißt warten… In unserem Motel gehören wir sowieso schon zum Inventar und Laila hat bei Andrea und Gerhard quasi ihr zweites Zuhause. Da ist es dann auch kein Problem, dass Stefan und ich mal eine kinderfreie Golfrunde in unserem neuen Heimatclub in Nelson spielen. Den Abend habe ich dann sogar auch noch frei. Andrea und ich gehen ins Kino und geben uns 3 Stunden Brad Pitt in verschiedenen Altersstufen (The curious case of Benjamin Button). Auch mal eine nette Abwechslung! Um nicht völlig träge zu werden, machen wir dann am Freitag wenigstens mal einen Ausflug. Wir fahren erst nach Mapua, wo ich mich gemütlich mit einer Zeitung ins Cafe setze (Kostensparen ;-)), während die beiden im ‚Touch the sea’ Rochen und Seepferdchen streicheln. Dann fahren wir an der Küste entlang nach Motueka, picknicken am Strand und schaffen es sogar noch Laila zu einem 9-Loch Spaziergang zu überreden. Von Motueka fahren wir durch die Weinberge zurück, kaufen im Supermarkt ein Brathähnchen und lassen den Abend dann bei ein paar Gläsern neuseeländischem Wein mit unseren schwäbischen Vermietern im mediterranen Garten ausklingen. Dann ist auch schon wieder Samstag – Markttag! Wir trödeln solange rum bis es unerträglich heiß wird und der gemütlich Marktbummel zum Sprint wird. Aber dafür gibt es morgen wieder Vollkornbrot. Abends gibt es dann ein Ereignis der besonderen Art. Stefan und ich gehen das erste Mal seit Beginn unserer Reise alleine Essen. Laila kann es kaum erwarten uns loszuwerden, Andrea und Gerhard haben ihr nämlich Popcorn versprochen. Wir essen hervorragende Steaks im Havanna, nehmen noch ein paar Drinks und bekommen als Unterhaltungsprogramm noch einen neuseeländischen Jungesellinnenabschied geboten. Ein schöner Abend! Der Sonntag steht dann unter dem Motto: Spielkameraden für Laila. Erst sind wir bei der Tochter unserer zukünftigen Vermieterin eingeladen – der Sohn ist auch fünf und kommt mit Laila in die gleiche Schule. Am Nachmittag kommt dann eine Freundin von Andrea mit ihren Kinder und die sprechen sogar deutsch! Da ist der Tag schnell rum. Mittlerweile haben wir auch mitgekriegt, dass am Montag ein Feiertag ist – Nelson Anniversary! Also wieder keine Post. Damit verlängert sich unser Aufenthalt in Nelson um einen weiteren Tag. Den Feiertag nutzen wir dann für einen weiteren Ausflug – diesmal zu den Nelson Lakes. Dort gibt es sogar eine Skipiste, aber im Sommer kommt man da nicht hin – im Winter aber bestimmt auch nicht besonders gut. An einem der beiden Seen versuchen wir zu picknicken, werden aber dermaßen von Sandflies überfallen (trotz ‚Goodbye Sandfly’ Spray), dass wir unsere Pies und Sandwiches nur schnell verspeisen und uns dann in Bewegung setzen. Wir wandern 1,5 h am See entland, zählen dabei 41 Mader- und Rattenfallen (eine echte Plage hier) und treten dann den Heimweg an. Mittlerweile ist es so kalt geworden, dass das geplante Bad im See durch eine heiße Badewanne ersetzt wird.