Samstag, 6. Dezember 2008

Khao Lak - Similans - Phuket Town

1. Dezember 2008

Dieser Tag vergeht wie im Fluge, ohne dass wir irgendwas wirklich Aufregendes oder Sinnvolles gemacht haben. Nach einem späten, langen Frühstück beschließen wir, uns mal nach Tagestouren zu den Similans zu erkundigen und enden bei einer ausgiebigen Shoppingtour. Stefan setzt sich irgendwann ab und lässt sich lieber eine Fuß- und Ölmassage verpassen, statt bei 32° C im 20. Shop die gleichen T-Shirts und Hosen zu begutachten. Sensationell ist Stefans neues Cappi von ‚Puma – the brand with the 3 stripes’. Ohne Worte! Laila und ich geben dann auch irgendwann auf und kühlen uns erst mit einem Banana Shake und dann im Pool ab. Abends landen wir dann zum dritten Mal an diesem Tag im Happy Lagoon Restaurant. Vielleicht nicht das romantische Kerzenlicht-Ambiente für unseren 10. Jahrestag, dafür aber sehr lecker.


2. Dezember 2008

Eigentlich wollten wir ja nicht noch einen Tag vertrödeln und mal mit dem Mietwagen zum Khao Sok National Park fahren. Dummerweise hatten wir aber am Vorabend vergessen den Moetwagen zu reservieren! Der Wagen ist dann natürlich schon weg und eigentlich ist es sowieso schon wieder viel zu spät…

Wir ziehen noch mal los, um die Tour zu den Similans zu buchen, damit wenigstens der nächste Tag gesichert ist. Laila und ich drehen noch ein paar Runden durch die Shops und finden auch endlich die gesuchten Sandalen – anscheinend sind Sandalen out und nur noch Flipflops in, die ja bekanntlich nicht immer die beste Wahl sind ;-)

Stefan lässt sich währenddessen noch mal von Kopf bis Fuß (zumindest fast) massieren und die Bootstour ist auch gebucht. Nachmittags am Pool lernt Laila dann Leo aus Köln kennen – war ja klar: jetzt wo wir abreisen wollen! Die beiden haben sich gesucht und gefunden und toben stundenlang am Strand rum. Als wir gerade Essen gehen wollen, fällt der Strom aus, weil bei Bauarbeiten ein Kabel durchtrennt wurde. 2 Stunden bleibt es dunkel, trotzdem kommt das Essen genauso gut und schnell auf den Tisch. Aus Bier und Wasserflaschen werden provisorische Windlichter gebaut. So kommen wir doch noch zu unserem Candlelight Dinner. In Deutschland wäre das sicher nicht vorstellbar.



3. Dezember 2008

Um 7.30 werden wir abgeholt und zum Pier gebracht. Dort erwartet uns die echte schräge Crew von Fantastic Tours. Gnadenlos werden an alle Tabletten gegen Seekrankheit verteilt, dann geht’s auf das Speedboot. Leider helfen die Tabletten nicht bei allen, aber die Crew ist sehr bemüht den Schaden in Grenzen zu halten! Unser Fotoapparat hat nun endgültig den Geist aufgegeben, daher gibt es leider nur Postkartenfotos von dieser Tour. Wir fahren zuerst zum Schnorcheln an einen Strand, dann zu 2 weiteren Inseln, wo man vom Boot aus losschnorcheln muss und zum Schluß noch mal an einen Strand. Das Wasser ist türkisblau und klar und der Sand strahlend weiß – siehe Postkarte. Highlight ist sicherlich die Schildkröte, die neben uns her schwimmt, aber auch sonst sehen wir Papageienfische, Squids, Hornhechte und riesige Fischschwärme. Laila muffelt trotz der ganzen Pracht rum – sie wäre nämlich lieber bei ihrem neuen Freund Leo. Erst die Aussicht auf ein gemeinsames Abendessen mit Leo und seiner Familie hebt die Stimmung wieder und bei der Schildkröte ist dann alles wieder im Lot. Gegen 17.00 sind wir wieder im Hotel – sonnenverbrannt und salzverkrustet. Lailas erster Weg führt natürlich zu Leo. Wie versprochen gehen wir dann gemeinsam Essen und noch auf einen Absacker ins ‚Running Deer’, aufgrund der Aufmachung von Laila und Leo in Yakari-Bar umbenannt. Wirklich ein netter Abend und wir hoffen, dass wir per Email auch noch ein paar Erinnerungsfotos bekommen.


4. Dezember 2008

Abreise! Wir haben beschlossen nach Phuket Town zu fahren und dort noch mal zu übernachten, weil wir unbedingt einen neuen Fotoapparat brauchen. Mit dem Taxi geht’s nach Phuket Town und nach einigem Suchen dann auch zu unserem Hotel. Das ‚Baan Suwantawe’ stellt sich als echter Geheimtipp raus. Für 1200,- Baht bekommen wir ein super Zimmer und einen riesigen Pool. Eigentlich läuft alles ganz gut – denken wir. Bis zu unserem Anruf bei Malaysia Airlines! Dabei stellt sich nämlich raus, dass keinesfalls sicher ist, dass unser Weiterflug von Kuala Lumpur nach Auckland noch gültig ist, wenn wir den Flug von Bangkok nach KL am 7. Dezember nicht antreten. Wir sollen uns noch mal mit dem Büro in Phuket in Verbindung setzen. Die haben natürlich schon zu, was bedeutet, dass wir die Fähre am nächsten Morgen um 8.30 nach Koh Phi Phi vergessen können. Abends treffen wir und mit Yan, einer meiner (Ex-) Montblanc Kolleginnen und ihrem Mann, zum Essen in Phuket Town. Das Restaurant – ein Tip aus dem Lonely Planet – ist zwar sehr stylisch, dafür aber auch ziemlich teuer. Stefan und ich bestellen einen Moquito, der so klein ist, dass wir erst vermuten, dass die irgendwas vergessen haben. Aber trotzdem schön mal wieder, was von zu Hause zu hören.


5. Dezember 2008

Eigentlich fängt der Tag ganz gut an. Schon vor 8 Uhr haben Stefan und ich unsere Bahnen durch den Pool gezogen und sind frisch und guter Dinge. Dann wacht Laila auf und hat Hunger und schlechte Laune. Wir ziehen also los, um im Cafe um die Ecke zu frühstücken. Leider macht das erst um 10.00 auf, wir sind 30 min zu früh. In der Hoffnung, was anderes zu finden ziehen wir in der sengenden Hitze weiter, aber weit und breit ist kein Cafe in Sicht. Die Stimmung sinkt. Wir kaufen an der Strasse wenigstens ein paar Kekse gegen den schlimmsten Hunger und beschließen, erst zu Malaysia Airlines zu gehen. Leider haben die geschlossen! Feiertag! Der Geburtstag des Königs, wie wir später rausfinden. O.k., dann also doch erst frühstücken. Wir nehmen ein Tuktuk. Nach 2 Ecken platzt ihm der Reifen und wir laufen dann lieber das letzte Stück. Wir bestellen ein Omelett. Leider ist kein Koch da. Also kein Omelett, sondern Sandwich. Honig für Lailas Joghurt ist dann auch noch aus. Zurück im Hotel telefoniert Stefan mit Malaysia Airlines und es sieht so aus, also ob wir tatsächlich nach Bangkok zurück müssen, um von dort nach KL zu fliegen. Ich sage schon mal im Hotel bescheid, dass wir noch länger bleiben. Nur leider ist das Hotel ausgebucht! Super, das hat ja gerade noch gefehlt. Gottseidank klappt das dann doch noch und wir müssen nur einmal umziehen. Die ganze Telefonierei – über Skype wenigstens erschwinglich – bringt uns nicht weiter, aber wir erfahren immerhin, dass der Flug von Bangkok um 6 Stunden verschoben wurde. Wir gehen erstmal Einkaufen und Schwimmen und ändern dann die Taktik dahingehend, dass wir den Flug nicht nehmen können, weil er zu spät in KL ankommt. Um 22.00 ist es endlich geschafft! Wir müssen nicht nach Bangkok. Laila ist schon halb eingeschlafen, Essengehen fällt also aus. Egal! Stefan holt was vom Japaner und wir sind froh, dass dieser Tag vorbei ist!

1 Kommentar:

Michael hat gesagt…

Das nächste mal, wenn ihr 20 Monate um die Welt reist, würde ich das unbedingt über TUI pauschal buchen. Dann kann man den Reiseveranstalter wenigstens verklagen, wenn's mit Flug oder Hotel nicht klappt. ;-)
Hoffe die nächsten Tage werden entspannter für euch! Grüße aus dem nebeligen Hamburg!
/Michael