Freitag, 12. März 2010

Perth - ACADACA und Ikea

5. -12. März 2010

Am Freitag nach der Schule machen Laila und ich einen Ausflug zu Ikea. Abgesehen davon, dass es dort verglichen mit Deutschland für einen Freitagnachmittag unglaublich leer ist, ist es fast wie zu Hause zwischen all den vertrauten Billie-Regalen. Nur die Hot-Dogs gibt es nicht, aber mit den Aussie-Würstchen wären die vermutlich sowie kaum genießbar. Am Samstag unternehmen wir dann einen Ausflug in die Berge. Wir fahren zuerst nach Kalamunda, wo es einen Markt gibt, der uns ein wenig an Nelson erinnert und von wo man einen tollen Blick über Perth hat. Hätten wir nicht mal wieder den Fotoapparat vergessen, wäre das ein gutes Foto geworden. Über Mundaring fahren wir zurück in Richtung Perth. Auf dem Weg besichtigen wir noch den Staudamm/ -see, der u.a. Perth mit Wasser versorgt. Allerdings wird das Wasser auch von hier über eine Pipeline bis nach Kalgoorlie gepumpt. Es dauert geschlagenen 5-11 Tage bis es dort ankommt. Am Sonntag besuchen Stefan und Laila das Scitech-Museum bei uns um die Ecke und erfahren viele schlaue Sachen über Menschen, Tiere und Technik. Sowohl Stefan und Laila fiebern dem Montag entgegen. Laila bekommt Besuch von Freya, einer Schulfreundin und Stefan hat sich bei Ebay dann doch noch eine Karte für das zweite AC/DC Konzert im Subi Oval ersteigert. Während Laila und ich uns einen Mädelsabend vorm Fernseher mit Mamma Mia machen, lässt Stefan sich von ACADACA – wie die Aussies sagen – zudröhnen. Das AC/DC eine australische Band ist war mir vorher auch nicht klar, aber vielleicht das er Grund warum sie hier alles geben und offenbar ein sensationelles Konzert mit vielen alten Songs hinlegen. Am Mittwoch kehrt dann die Hitze zurück und wir überschreiten wieder die 40°C Marke, so dass es zu Golfspielen schon fast zu heiß ist. Freitag nach der Schule werden Laila und ich spontan bei einer Schulfreundin zum Schwimmen eingeladen und der Abend endet bei Pizza und Bier mit Sharon und Ken auf der gemütlichen Terrasse und damit, dass Laila gleich zum Übernachten bei Sara bleibt. Was uns den unerwarteten Luxus verschafft, am Samstag endlich mal wieder auszuschlafen.

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