In Anbetracht der Tatsache, dass in Deutschland noch
winterliches Schmuddelwetter vorherrscht, mag man hier ja gar nicht von einer
Schlechtwetterperiode reden. Aber tatsächlich gab es hier in der letzten Woche
einen Kälteeinbruch, der sogar Schnee auf den umliegenden Bergen mit sich gebracht
hat. Auch der Regen, der sonst immer nur abends oder nachts gefallen ist, hat
uns nun auch mal morgens heimgesucht und dicke Wolken über den Bergen
mitgebracht. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau, denn jetzt haben wir schon
wieder sommerliche 26 Grad und auch die Regenzeit mit ihren Gewittern geht dem
Ende zu.
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| Schlechtwetterperiode ;-) |
Das passt allerdings auch zeitlich sehr gut, denn heute
Abend startet in Cafayate die ‚Serenata‘. Ein riesiges Festival mit vielen,
vielen Konzerten lokaler Künstler, Foodtrucks und viel Trubel in der ganzen
Stadt. Einziger Haken an dem Fest ist, dass es offenbar dazugehört, andere Leute
- insbesondere Frauen - mit bunten Farben und Pulvern ala indischem Holi Day zu
besprühen. Es empfiehlt sich wohl irgendwelche alten oder dunklen Klamotten
rauszukramen.
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| Wandkunst in der La Casa de las Empanadas |
Die ganze Stadt ist an diesem Wochenende ausgebucht und aus
diesem Grund müssen wir am Freitag unser Haus räumen. Das einzige
Wochenende, das schon lange Zeit im Voraus ausgebucht war. Aber auch wenn es
natürlich etwas lästig ist alles zusammenpacken zu müssen, hat es den Vorteil, dass
wir in das Stadthaus von Freunden ziehen können – wir sind also quasi mitten im
Geschehen der Serenata. Ich bin schon sehr gespannt!
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| Snowy mountains |
Nachdem ich in den letzten Posts ja immer freudig berichtet
habe, wie günstig hier alles ist, haben wir jetzt final doch noch etwas Teures
gefunden. Bekannte haben uns aus Salta Kokosmilch mitgebracht, weil man die
hier nirgendwo kaufen kann: winzige Dosen mit 160 ml, importiert aus Thailand, stolzer
Preis pro Dose 2,50€. Für das Geld bekommt man hier schon ein komplettes
Frühstück inklusive Kaffee. Außerdem drängt sich die Frage auf, warum die
Kokosmilch aus Thailand importiert wird, wenn Brasilien mit seinen riesigen
Kokosplantagen hier direkt um die Ecke ist. Dem müssen wir wohl mal auf den Grund gehen.
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| Sonnenaufgang am Golfplatz |
Eine lustigere Erfahrung war dagegen unser Versuch eine 1 Liter
Flasche Salta Bier kaufen zu wollen. Nachdem schon der erste Versuch gescheitert
war, wollten wir es beim zweiten Versuch dann doch endlich verstehen. Mit Hilfe
von Google Translater stellte sich schließlich heraus, dass man nur eine neue
Flasche kaufen kann, wenn man eine leere Flasche zurückgibt. Da stellt sich
natürlich die Frage, wie man in diesen Kreislauf einsteigen kann, wenn man nie initial
eine volle Flasche kaufen darf… Vielleicht gibt es ja einen Schwarzmarkt für leere
Flaschen
J.
Wir haben noch niemanden gefunden, der uns erklären konnte, welche Logik
dahinter steckt. Denn das gilt nur für die 1 Liter Flaschen und auch nur für Salta Bier. Es kann also
eigentlich keine Umweltschutzgründe haben. Aber wer weiß schon, wie die
argentinische Logik da so aussieht!
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| Summer is back! |
So, Schluss für heute! Nächste Woche gibt es einen
Erfahrungsbericht von der Serenata und ich bin schon super gespannt, was wir dort
wohl so erleben werden.
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