Montag, 23. März 2009

Nelson - Easterbunnies und St. Patricks Day

17. – 23. März 2009

In der vergangenen Woche haben wir soviel unternommen, dass ich mich schon kaum noch an alles erinnern kann. Deshalb fangen wir am besten mal vorne an. Erstmal sind ja noch Manfred und Erika da, die die Zeit noch mal nutzen wollen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Zumindest bis 15.00 Uhr, wenn Laila in der Schule ist. Die Nachmittage gehören dann natürlich ihr. So stehen dann also Dienstag, Mittwoch und Donnerstag im Zeichen des Wanderns, wofür sich Nelson und Umgebung ja auch hervorragend eignen. Am Donnerstag wandere ich auch mal mit und finde sogar Spaß dran, aber meine große Leidenschaft wird das sicherlich nicht. Im Gegensatz zu Stefan, der jetzt jeden Tag auf den Berg hinter unserem Haus rennt. Das hat aber auch was Gutes – von der Bewegung abgesehen – denn er lernt dabei ein deutsche Paar kennen, die auch jeden Tag dort rauflaufen. Es stellt sich raus, dass sie gerade nach Nelson gezogen sind und auch eine 5-jährige Tochter haben. Was für ein Zufall!

Dienstagnachmittag fährt Laila mit Oma und Opa zum Strand und ein Eis fällt natürlich auch noch ab. Abends haben Stefan und ich dann Ausgang. Wir gehen erst im Boatshed – einem Restaurant quasi über dem Meer – nett essen und landen dann noch in einem Irish Pub in Nelsons Kneipenviertel. Es ist St. Patricks Day, deshalb sind auch die meisten verkleidet – wir natürlich nicht – und es gibt Live Musik und Tanz. Sehr amüsant, was sich da so alles auf der Tanzfläche tummelt – von japanischen Studentinnen bis zu neuseeländischen Fischfängern ist da alles vertreten :-) und ich weiß noch immer nicht, warum die Frauen dort immer ihr Bierglas mit aufs Klo nehmen??? Mittwochnachmittag regnet es leider wie aus Eimern. Da ist dann mal Osterbastelei mit Mama angesagt. Dank meiner Mutter werden wir immer per Post gut mit Bastel- anleitungen versorgt. Da kann man dann auch mal einen oder mehrer Regentage überstehen. Donnerstag haben wir dann Karten für den Circus Oz besorgt. Da geht Laila mit Oma und Opa hin, was uns einen weiteren freien Abend beschert und Erika auf die Titelseite der Nelson Mail bring ;-) Darüber hinaus hat Laila auch einen Heidenspaß. Am Freitag darf Laila dann ausnahmsweise die Schulen schwänzen, denn das ist der letzte Tag mit Oma und Opa. Es gibt eine Runde Minigolf, einen Besuch im Founders Park und natürlich Eis, Kuchen… Nach einem Abschiedsbad in Tahunanui besuchen wir dann den Farmers Market und treffen dort Stefans Wanderbekanntschaften vom Berg. Die Mädels verstehen sich gleich auf Anhieb, so dass weiteren gemeinsamen Unternehmungen nichts im Wege steht. Samstag heißt es dann Abschied nehme. Nach einem Frühstück in der City bringen wir Manfred und Erika zum Flughafen. Die beiden fliegen nach Wellington und bereisen von dort noch 2 Wochen die Nordinsel bevor sie von Auckland wieder nach Hause fliegen. Laila ist sehr traurig, aber nach einem Abstecher zum Strand ist es schon nicht mehr so schlimm. Sonntagnachmittag bekommen wir dann Besuch von Anitas Familie. Ihr Enkelsohn geht ja in die selbe Klasse wie Laila. Eine gute Gelegenheit die Franzbrötchen mal an Neuseeländern auszuprobieren. Aber leider scheint heute nicht mein Tag zu sein, denn während ich nur mal schnell die Wäsche aufhänge, verbrennt die ganze Backofenladung. Super, ich dachte ich könnte noch ein Stündchen auf dem Sofa rumgammeln, stattdessen kann ich jetzt noch mal von vorne anfangen. Wenigstens kommen die Franzbrötchen bei unseren neuseeländischen Gästen gut an – vielleicht erobert das Franzbrötchen also doch eines Tages noch Neuseeland ;-) . Und dann ist das Wochenende auch schon wieder um. Stefans Rückenproblem ist noch immer nicht auskuriert und die neuste Strategie ist jetzt Schwimmen. Wir begleiten Laila also diesmal beide zum Schwimmkurs und schwimmen währenddessen (oder fast) – mehr oder weniger schnell – unsere 1000 m. Vielleicht hilft es ja wenigstens dem Rücken, olympiaverdächtig ist es sicherlich nicht gerade ;-)

1 Kommentar:

Michael hat gesagt…

Ich war am St. Patrick's Day (unbeabsichtigterweise) in Boston, und dort war die Hölle los. Irgendwie sind plötzlich alle Irish und tragen dann grüne T-Shirts, grüne Mützen, grüne Wackelfühler und grüne Schals :-)

/Michael