11. – 17. Mai 2009
Stefan hat dann also wirklich in bester Beratermanier ein Excel-Sheet mit den diversen Reisemöglichkeiten erstellt und jetzt ist es tatsächlich amtlich. Am 25. Juni verlassen wir Nelson in Richtung Queenstown, um dort noch ein paar Tage die schönen Seiten des Winters mitzunehmen und die Pisten runterzurutschen, bevor es dann am 1. Juli heißt: Good-bye Neuseeland und wir über Sydney nach Cairns in den Sommer zurückkehren. Um die unwichtigen Details wie Unterkünfte, Mietwagen und Visa müssen wir uns in den nächsten Tagen dann allerdings wohl auch noch kümmern. Etwas Sorgen bereitet uns nach wie noch das Gepäck. Mit Golfgepäck, Surfboards, Kindersitz, Rucksäcken etc. sind wir ganz gut beladen und bleiben hoffentlich unter der magischen Gewichtsgrenze. Aber da haben wir ja schon in Asien so unsere Erfahrungen mit gemacht ;-)
Ansonsten stand die Woche voll im Zeichen des Sports. Laila geht jetzt neben Schwimmen und Ballett auch noch zum Turnen, was ihr sehr viel Spaß macht - was aber wahrscheinlich auch mit daran liegt, dass sie dort ihre Freundin Jenna trifft. Wir haben diverse Runden Golf gespielt – brrrrhhhh war das bei Frost morgens kalt – und die obligatorischen 1000 m Schwimmen standen auch noch auf dem Plan. Am Samstagabend waren wir dann beim Basketball: Nelson Giants gegen Auckland Stars. Auch wenn ich nicht gerade viel Ahnung davon habe und mir vorher erst noch die Regeln erklären lassen musste, war es sehr, sehr unterhaltsam, kurzweilig und spannend und am Ende hat Nelson natürlich (wenn auch knapp) gewonnen. Lediglich Laila war etwas enttäuscht, weil sie keinen von den gelb-schwarzen Papphüten abbekommen hat, die dort verteilt wurden. Mit einem anschließenden Happy Meal bei McDonalds lies sich das dann aber glücklicherweise wiedergutmachen.
Damit neben dem Sport der kulturelle Teil nicht zu kurz kommt, waren Laila und ich dann Samstagnachmittag auch noch im Kinderkonzert: Tubby, the Tuba und Karneval der Tiere, begleitet von Tanzeinlagen der größeren Kinder aus Lailas Ballettschule. Auch das war nicht schlecht, aber beim Basketball war eindeutig mehr los ;-). Sonst bleiben nur noch die kulinarischen Absonderlich- keiten zu erwähnen. Die Früchte an dem Baum in unserem Vorgarten haben sich schließlich nach langem Rätseln als Kakifrüchte (die Dinger, die sich immer so stumpf an den Zähnen anfühlen) entpuppt und lustigerweise werden diese erst reif, wenn der Baum schon keine Blätter mehr hat, was eher komisch aussieht. Wir ernten jetzt also sogar unser eigenes Obst ;-) Außerdem ist im Moment hier Mandarinenzeit, was auch komisch ist, denn normalerweise ist dann bald Weihnachten... Da kommt man irgendwie völlig durcheinander und manchmal muss ich tatsächlich auf den Kalender schauen, um mich zu erinnern, welchen Monat wir eigentlich gerade haben. Aber das ist sicherlich wohl eher ein Luxusproblem…
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