| Bucht bei Capo San Vito |
| Tempel E in Selinunt |
Auf dem Weg in Richtung Südküste der Insel entdecken wir eine Bucht weiter einen anderen Strand. Das Wasser ist glasklar, türkis und es gibt dort keine Sonnenschirme und Strandliegen. Da wären wir wohl besser aufgehoben gewesen, aber jetzt ist es zu spät. Wir sind auf dem Weg nach Selinunt, wo es eine große archäologische Fundstätte einer griechischen Stadt und ihren Tempeln gibt. Zeit für eine Einheit in Sachen Kultur. Das Gelände ist unfassbar groß und hügelig und zum Glück gibt es einen Shuttleservice, der uns in der sengenden Hitze zwischen den Highlights rumkutschiert. Gebäude und Tempel wurden schon vor langer Zeit durch Erdbeben zerstört und später teilweise wieder aufgebaut. Trotzdem schon sehr beeindruckend.
| Erecea Minoa |
Dann geht es weiter nach Erecea Minoa, einer kleinen Bucht umgeben von weißen Felsen mit lediglich einem Campingplatz und zwei Strandbars. Wir stehen mit unserem Camper in einem Pinienwald direkt am Strand und es ist eigentlich gleich klar, dass wir hier zwei Nächte bleiben wollen bevor wir den Weg nach Catania antreten. Einen besseren Platz hatten wir wirklich noch nie.
Auf unserem Weg nach Catania liegen die Felsen von Scala dei
Turchi. Die weißen Felsen, die wie Treppen ins Meer führen, sehen toll aus, uns
reicht aber ein kurzer Fotostopp bevor es weiter geht nach Agrigent, einer
weiterer archäologische Ausgrabung. Das Wetter meint es mittlerweile leider schon
etwas zu gut mit uns und die Temperaturen steigen auf über 30°C, so dass die
Besichtigung in Agrigent sich in der prallen Sonne als sehr anstrengend
gestaltet. Nach zwei Stunden und diversen griechischen Tempeln entscheiden wir die
Weiterfahrt nach Catania anzutreten. Der ‚Campingplatz‘ dort liegt am Rande der
Altstadt auf dem Parkplatz eines Beachclubs, der vor 2 Jahren abgebrannt ist,
dann wieder aufgebaut wurde und nun vor 5 Tagen durch einen Tornado erneut
zerstört wurde. Wieviel Pech kann man eigentlich haben… Immerhin gibt es noch
Strom und ein Klo.
| Agrigent |
Feuerwerk gezündet haben und drittens Lailas aufziehende Mandelentzündung. Kurzum, wir haben die Nase voll von Catania, packen zusammen und fahren auf einen 5 Sterne Campingplatz am Etna. Die
| Scala dei Turchi |
Temperaturen liegen mittlerweile bei mehr als 35°C, lassen sich hier aber deutlich besser ertragen als auf einem verlassenen Beach Club Parkplatz. Morgen früh geht es dann für Laila zurück nach Hamburg, für mich an Bord des Segelboots und für Stefan zusammen mit einem Freund auf den Golfplatz – ich glaube, wenn die Temperaturen so bleiben, ist das die schlechteste Option

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