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| Par 3 Loch Pebble Beach |
Ein wenig traurig verlassen wir am Dienstagmorgen San
Francisco. Wir hätten gerne noch einen Tag verlängert, aber unsere Unterkunft ist
am nächsten Tag vermietet und so soll es wohl nicht sein. Wir machen uns also
auf den Weg, um unseren Mietwagen abzuholen und dann in Richtung Monterey zu
fahren. Wir legen noch einen Frühstücks- und Shoppingstopp ein, um bei TJMaxx (heißt tatsächlich so!) Jacken für Laila und Stefan zu
kaufen, denn morgens und abends wird es bereits ungemütlich kalt. Dann geht es
los. Wir stoppen für einen Snack in Santa Cruz, finden den angestaubten Charme mit
antiker Achterbahn und Strandcasino aber nicht attraktiv genug, um uns länger
dort aufzuhalten. Kurz vor Sonnenuntergang kommen wir schließlich in unserem Motel in Monterey
an.
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| Sonnenuntergang am 17 Mile Drive |
Die Entdeckung des Tages ist ein italienisches Restaurant, mit authentischer
italienischer Küche, italienischem Wein und italienischem Flair. Ein echtes
kulinarisches Highlight! Am Mittwoch nehmen wir uns den 17 Mile Drive vor. Landschaft und Strände
sind beeindruckend und inmitten des Ganzen befinden sich mehrere der
spektakulärsten und bekanntesten Golfplätze der Welt, was Stefan etwas unruhig macht und kurz überlegen lässt, ob er nicht doch die 500 € Greenfee hinblättern soll.
Aber das geht vorbei und stattdessen gibt dann kostenlos Seelöwen, Seehunde und
Seeotter und als Bonus sogar noch eine Gruppe Delfine, die in der Nähe von
Carmel den Strand auf und ab patrouillieren. Wir bummeln noch ein wenig durch Carmel,
trinken einen Kaffee und machen uns rechtzeitig auf den Rückweg, um noch den
Sonnenuntergang über dem Meer zu sehen und einen Tisch beim Italiener zu ergattern.
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| Monterey Aquarium |
Am nächsten Morgen checken wir aus und sind pünktlich um 10.00 Uhr am Monterey Aquarium.
Schon beim ersten Stopp – den Ottern – hätte man stundenlang bleiben und zuschauen könnent. So süß!!! Aber
auch der Rest ist super. Wir hätten noch viel mehr Zeit dort verbringen können,
aber die Straße ruft. Wir müssen heute noch vier Stunden bis Oakhurst am Rande
des Yosemite National Parks fahren. Samstagmorgen bevorraten wir uns mit einem
ordentlichen Picknick und fahren in den Yosemite. Wir nehmen den Abzweig zum
Glacier Point, von wo man einen tollen Blick auf den Half Dome hat – einen Berg,
der aussieht wie eine halbe Eiskugel - sowie die Nevada und Vernal Falls. Wir
haben richtig Glück mit dem Wetter, es ist sonnig und die Sicht ist
hervorragend. Dass das auch anders aussehen kann, werden wir am nächsten Tag
erfahren. Am Tunnel View stoppen wir für den Blick auf den El Capitan, ein
krasses, steiles, 1000 m hohes Felsmassiv an dessen Fuß wir schließlich unser Picknick
verspeisen. Am nächsten Tag lernen wir, dass der El Capitan voll mit Kletteren ist und der Aufstieg bis zu 5 Tagen dauern kann. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie man an einer Felswand hängend essen, schlafen und weiteres erledigen kann.
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| Half Dome |
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| Sequoia Baum |
Nach den Bridalveil Falls fahren wir in die Half Dome Village. Ein
Fehler wie sich wenig später herausstellt, denn wir haben weder noch genug Zeit die Wanderung zum
Mirror Lake zu machen, noch kommen wir wieder weg. Viele verlassen um diese Zeit den Park und eine halbe Stunde lang
bewegt sich so gut wie gar nichts. Grrrhhhh! Das war ein klarer taktischer Fehler. Den
nächsten Tag planen wir besser – so die Theorie. Leider haben die Ranger am
Sonntagmorgen diverse Feuer gelegt (das erfolgt regelmäßig und gehört zur
Waldpflege – schlechtes Timing!) und die Luft und Sicht sind so schlecht, dass
man heute am Tunnel View den El Capitan fast gar nicht sehen kann und somit die Wanderung zum Mirror Lake komplett witzlos ist. Was soll sich da wohl spiegeln außer Qualm
und Rauch?
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| Tufas im Sonnenuntergang |
Außerdem brennen unsere Augen und Nasen und unsere einzigen warmen
Pullis sind nach wenigen Minuten komplett verräuchert. So fahren wir frühzeitig in
Richtung Tioga Pass, erwandern auf dem Weg dorthin noch den Sequoia Wald - eine weitere Art von Mammutbäumen - und verlassen
den Yosemite Park auf der Ostseite über den Pass, der glücklicherweise noch offen ist, da noch kein Schnee gefallen ist. Das spart uns viele Kilometer. Auf dem Weg nach Mammoth Lakes liegt der Mono Lake, wo abgefahrene Gesteinsformationen, Tufa genannt, aus dem Wasser
und an Land aufragen. In der untergehenden Sonne ein tolles Fotomotiv. Auf
unserem Weg zum Auto begegnen wir niedlichen Streifenhörnchen, die offenbar in
den von Höhlen durchzogenen Monolithen wohnen. Ich stelle es mir vor wie das
Manhatten für Streifenhörnchen und Lailas Lieblingstier sind ab sofort nicht
mehr Otter, sondern – na, was wohl ;-)?
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