Sonntag, 6. August 2017

Hamburg to Hongkong

Blick aus unserem Zimmer
Hongkong Skyline von Star Ferry
Und ich dachte, wenn ich alleine reise, geht das Ganze stressfreier ab ohne Stefans 'Last-Minute-Ich-wasch-noch-schnell- das-Auto-bevor-wir-zum-Flughafen-fahren'-Aktionen. Doch auch wenn ich rechtzeitg am Flughafen und duch die Security bin, bleibt mir ein erhöhter Blutdruck nicht erspart. Ich muss ja noch ein paar Anschlussflüge bekommen, bevor ich den Langstreckenflug antrete. Der Preis für einen erschwinglichen Businessclassflug. Nachdem erst kein Flugzeug, dann kein Bus da ist und ich nur in letzter Minute meinen Flug von Kopenhagen nach Stockholm erreiche, ist mir schon klar, dass mein Rucksack das nicht schaffen wird. Ab Stockholm beginnt dann aber der Urlaub und läuft erstaunlich glatt durch bis in unser Hotel in den New Territories, wo ich meine Familie um 9.00 Uhr aus dem Schlaf reiße. Ich muss nicht mal meinen Rucksack zum Bus schleppen, denn der reist noch ganz gemütlich über Frankfurt nach Hongkong. Da hat es ja Vorteile, wenn man eine Tochter in der gleichen Größe hat. So kann ich mir einfach ein paar Klamotten ausleihen und es kann  losgehen. Mit dem Bus zum Star Ferry Terminal, mit der Star Ferry nach Central, dann mit der Straßenbahn nach Wan Chai, von dort zu Fuß nach Causeway Bay. Unterwegs Dim Sums und Nudelsuppen, Eis in Blumenform und Kaffee aus einem offenbar trendigen, irgendwie antiseptisch wirkenden Laden.
Eis in Blumenform
Nach einer kurzen Elektronikshopping Einheit - Laila und Stefan hätten da sicherlich auch noch länger verbringen können - Gähn!!! -  ein eiskaltes Bier bzw. Eistee. Und dann reicht es auch langsam für den ersten Tag. Ich muss schlafen. Wir haben ja noch ein paar Tage vor uns.
Keine Chance den Ratten
Tai Po Market
Tai Po Market
Am Sonntag unternehmen wir nach einem gechillten Morgen einen Ausflug nach Tai Po. Ich glaube, wir sind die einzigen Langnasen in der ganzen Stadt und es ist wie eine verkehrte Welt. Wir laufen fotografierend über den Tai Po Market und stehend staunend vor seltsamen oder übergroßen Obst- und Gemüsesorten und es fehlte fast nur noch der Selfiestick :-) Wir folgen der Restaurantempfehlung unseres Hotelconcierges und essen gegrillte Ente in einem sehr authentischen chinesischen Restaurant. Die Erfahrung, dass man in solchen Lokationen besser nicht die Toiletten aufsucht bzw. eine Blick in die Küche wirft, bestätigt sich mal wieder. Naja, ist halt sehr authentisch und die Ente ist o.k.! Am Ende entfliehen wir der Hitze in unser wohlklimatisiertes Hotel und warten auf den Abend, um eine Tour durch unser Viertel Sha Tin zu unternehmen. Mal schauen, welche Köstlichkeiten heute Abend auf unserem Teller landen.

Und wenn ihr die Reise aus Lailas Sicht erleben möchtet, könnt ihr das hier verfolgen:
www.90daysaround.blogspot.de

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