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| Kanazawa Oldtown |
Nachdem wir noch ein paar Stunden durch das alte Viertel
spaziert sind, verlassen wir am Montagnachmittag Kanazawa mit dem Zug in
Richtung Kyoto. Vom Hostel zum Bahnhof nehmen wir noch eine deutsche Rucksacktouristin mit,
die auch nach Kyoto unterwegs ist. Zum ersten Mal haben wir keine Sitzplatzreservierung
und müssen uns gemeinsam mit unseren Rucksäcken durch die Waggons quälen, die man
ohne Reservierung benutzen darf, bis wir endlich im letzten Wagen ein paar freie Einzelplätze
finden. Nach den Nächten im Hostel steigen wir jetzt wieder im Hotel ab, nur leider
bekommen wir für die erste Nacht ein Raucherzimmer und die erhofften Schränke,
wo man endlich seinen Rucksack mal wieder auspacken kann, gibt es auch nicht.
Ich benutze eigentlich seit Hongkong im Wechsel immer nur die oberste Schicht
aus meinem Rucksack und hätte vermutlich mehr als die Hälfte der Klamotten zu
Hause lassen können. Immer wieder derselbe Fehler!
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| Eingang zum Kiyomizu Tempel |
Wir frühstücken auf dem Zimmer mit Obst und Joghurt aus dem
Supermarkt nebenan und starten dann zum Kiyomizu Tempel. Und da sind sie
wieder! Chinesen wo man hinschaut – teilweise verkleidet im Kimono, aber
dennoch erkennbar.
Dazwischen sicherlich auch einige Japaner, die im
geliehenen Kimono und mit gestylten Haaren vor und im Tempel für Fotos
posieren. Wir zahlen 100 Yen, um uns durch einen komplett dunklen Gang an einer
Kugelkette entlang zu hangeln zu einem Stein, der Wünsche erfüllt. Es erinnert
an Dialog im Dunkeln und ist schon etwas scary, aber wer weiß, wofür es gut
ist. Rund um den Tempel reihen sich die Souvenirgeschäfte aneinander und wir
stöbern ein bisschen durch die Gassen und bleiben insbesondere beim ein oder
anderen Delikatessenladen hängen. Am Nachmittag nehmen wir uns noch einen
weiteren Tempel vor und dann ist es schon wieder Zeit für eine Dusche und ein
leckeres japanisches Essen.
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| Kodai-Ji Tempel |
Da uns nicht der Sinn nach weiteren Tempeln steht, besuchen
wir am Mittwoch den Nishiki Market und futtern uns da durch. Viele Sachen kann
man einfach so probieren und auch wenn sie manchmal seltsam aussehen, schmecken sie meistens sehr gut. Andere Sachen, die lecker aussehen, kaufen wir für kleines Geld und am
Ende des Marktes sind wir mehr als gut gesättigt.
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| Halloween im August |
Hier trennen sich dann unsere
Wege. Laila und ich schlagen uns durch die angrenzenden Einkaufsstraßen, Stefan
lässt sich von Dr. Stretch (kein Scherz!) wieder einrenken und anschließend noch eine Massage
verpassen.
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| Teppan-Yaki |
Am Ende des Tages gönnen wir uns alle zusammen ein gigantisches
Teppan-Yaki – auch wenn wir danach alle unter die Dusche müssen, weil
wir zwar hautnah die Zubereitung unseres Essens beobachten konnten, leider aber
auch selber komplett mit gedünstet wurden.
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| Fahrkartenautomat in Kyoto |
Am nächsten Tag steht ein Ausflug in die Natur nach
Arashiyama auf dem Plan. Dort gibt es einen gigantischen Bambuswald. Bevor wir diesen
allerdings aufsuchen, wandern wir an dem idyllischen und vor allem schattigen Hozu
River entlang, baden die Füße im Fluss und steigen dann zu einem Tempel mit
Blick auf Kyoto auf.
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| Honzu River |
Auf dem Weg zum Bambuswald treffen wir Gina – unsere weltreisende Landsmännin aus Kanazawa - wieder, bummeln den Rest des Tages gemeinsam durch
den Bambuswald und die umliegende Gegend und verbringen einen sehr
unterhaltsamen Nachmittag. Wir schaffen es sogar noch ein paar fast
chinesenfreie Fotos im Bambuswald zu machen bevor die Sonne vollständig
untergegangen ist. Alles in allem ein sehr relaxter Tag, vielleicht ein paar Grad zu warm. Kyoto hat auf jeden Fall Potential in der Liste meiner
Lieblingsstädte ganz weit nach oben zu kommen. Ich bin gespannt. Uns bleiben hier jetzt noch zwei
Tage und es gibt noch Vieles zu sehen.
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| 'Geishas' im Bambuswald |
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