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| K's Hostel |
Bevor ich weiter über Kanazawa berichte, erst noch ein paar
Worte über die Backpacker Hostel in Japan. Im Laufe der Jahre sind wir ja schon
in einigen Hostels in den verschiedensten Ländern abgestiegen. Und da war schon
so einiges dabei: von Kakerlaken verseuchten Bädern in Australien bis zu
hotelähnlichen Zimmern in Argentinien. Aber insgesamt würde ich sagen, dass die
Hostels hier weltweit so ziemlich die besten sind, die ich gesehen habe. Die
Toiletten sind beheizbar und mit eingebautem Bidet, die Duschen sind
antiseptisch sauber (nicht der übliche Schimmel in den Ecken), die Küchen sind
modern und super ausgestattet, die Betten sind top (nicht von Generationen von
Backpacker durchgelegen) und darüber hinaus sind die Hostel auch noch
geschmackvoll gestaltet. Fazit: Hostel in Japan eine echte Alternative, nicht
nur aus Budgetgründen :-)
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| Kenroku-en Garten |
Am Sonntag habe ich dann auch mehr als genug Zeit unser
Hostel zu genießen, denn Stefan muss sich endlich mal um die Buchungen für
Hawaii kümmern und das dauert und dauert … also Zeit mal Wäsche zu waschen,
Mails zu beantworten und um 15.00 Uhr sind wir dann endlich abmarschbereit. Wir
spazieren durch den Kenroku-en Garten. Man fühlt sich wie in einem Märchenwald
mit Seen, Brücken und Wasserfällen. Ich hätte noch hunderte von weiteren Fotos machen
können. Von dort gelangen wir zum Kanazawa Castle, das aber bereits geschlossen
hat und so nur von außen zu besichtigen ist. Auch dort riesige, ruhige, fast
menschenleere Parkanlagen – wie entspannend nach dem konstanten Menschenauflauf
in China.
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| Wasserfall im Märchenwald |
Dann haben wir Hunger, aber Sonntag scheint hier in vielen
Restaurants der Ruhetag zu sein und wir wissen nicht so recht wohin. Wir finden
an mehreren Hauseingängen einen Schilderwald mit Restaurants, die man nur über
einen Fahrstuhl erreichen kann. Im ersten Anlauf landen wir in einem
Restaurant, wo wir in eine Art Zugabteil mit Schiebetür und ohne Fenster
verfrachtet werden. Wir vermuten, dass man da mit seinen geheimen Liebschaften hingeht,
um nicht gesehen zu werden. Da die Karte nur auf Japanisch ist, die Bilder
wenig ansprechend sind und ich mich klaustrophobisch fühle, verschwinden wir
unauffällig wieder. Wir haben ja nichts zu verbergen.
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| Käsefondue auf Japanisch |
Der nächste Versuch im fünften Stock des nächsten Hauses
scheitert am penetranten Rauch- und Klogeruch des Restaurants und auch beim
dritten Anlauf zögern wir, weil wir die einzigen Gäste wären. Aber wer nicht
wagt… und das Restaurant ist ein echter Gewinn. Das Essen ist der Hammer! Wir
probieren ganz viele verschiedene Sachen und ein Gericht schmeckt besser als
das andere. Ach ja, und im übrigen ist der Laden proppenvoll als wir
gehen.




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